Gabriela Güntherodt

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Führende Industrien

Die Region Basel gehört unbestritten zu den weltweit führenden Life Science Destinationen. Aber nicht nur: Insbesondere in anverwandten Branchen wie Chemie und Nanotechnologie sowie Medtech, Kosmetik oder auch Nutraceuticals entwickeln sich in der Region Basel interessante Cluster erfolgreicher Unternehmen. Darüber hinaus finden sich etliche Spezialisierungen, so etwa in der Präzisionsgüterindustrie im Jura, der Logistik im Kanton Baselland oder dem Handel im Kanton Basel-Stadt.

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die relevanten Industriesektoren in der Region Basel:

  • Biotechnologie und Life Sciences: Immer mehr Firmen entwickeln neben chemischen auch biologische Verfahren zur Produktion von Wirkstoffen. Darunter auch die globalen Grosskonzerne der Region Basel Novartis, Roche und Syngenta. Ein weiteres, sehr erfolgreiches Unternehmen ist Actelion, das weltweit zu einem der am schnellsten wachsenden Biotech-Unternehmen gehört. Weitere erfolgreiche Unternehmen in Biotech sind Basilea Pharmaceutica, Evolva, Polyphor sowie Santhera Pharmaceuticals und Bachem. Zu den vielversprechenden Biotech- und Start-up-Unternehmen in der Region Basel gehören unter anderem Piqur, Cellestia Biotech, CRISPR Therapeutics, Nouscom sowie Strekin und T3 Pharma. Neben Novartis und Roche – zwei der drei weltweit grössten Pharmaunternehmen – finden sich weitere 600 Life Sciences-Unternehmen in der Region Basel. Zudem haben sich in den vergangenen Jahren auch viele globale Player für die Region entschieden. Darunter Bayer, die den Hauptsitz der Consumer Care Division in Basel betreibt, oder Abbott, welche die Division Established Pharmaceuticals im Kanton Baselland angesiedelt hat. Unternehmen wie Tillotts aus Japan, Skyepharma aus Grossbritannien oder Dr. Reddy's aus Indien operieren ebenfalls erfolgreich von der Region Basel aus.
  • Von Chemie über Agro bis Nano: Die chemische Industrie gehört zu den wichtigsten und traditionsreichsten Arbeitgebern der Region. Heute haben weltweit operierende Konzerne wie Lonza, Clariant, Syngenta und Huntsman sowie BASF ihren Sitz in der Region. Ein Hotspot der chemischen Industrie ist der Infrapark Baselland in der Gemeinde Muttenz vor den Toren der Stadt Basel. Hier sind neben Clariant zahlreiche weitere Unternehmen tätig – darunter Comar, Rohner Chem, PanGas, AvaChem oder Brenntag Schweizerhall. Der Infrapark Baselland bietet forschenden und produzierenden Unternehmen optimal ausgestattete Räumlichkeiten und ist in der Schweiz einzigartig. Viele Unternehmen sind unter anderem auf Agrochemie spezialisiert. Der bekannteste Vertreter ist Syngenta. Aber auch Lonza sowie die Schweizer Tochtergesellschaften von BASF sowie Bayer Crop Sciences AG haben die gesamte oder Teile ihrer Pflanzenschutz-Sparte in der Region Basel angesiedelt. Als „Hidden Champion“ gilt Bioreba in Reinach, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Agro Diagnostics.
    In der Region Basel wurde auch im Bereich Nanotechnologie Geschichte geschrieben: So hat das hiesige Unternehmen NanoSurf jene Mikroskope entwickelt, die von der NASA auf dem Mars eingesetzt werden. Rolic produziert Nano-Komponenten, die heute in allen neuen Fernsehgeräten verbaut werden. Und die ebenfalls in der Region Basel ansässige Firma Concentris versorgt Wissenschaftler auf der ganzen Welt mit nanomechanischen Sensoren. Das Swiss Nanoscience Institute (SNI) der Universität Basel gilt weltweit als Exzellenzzentrum und Pionier in den Nanowissenschaften.
  • Kosmetik und Neutraceuticals: Während der Branchengigant Doetsch Grether ihren Sitz in Basel hat, finden sich weitere bedeutende Kosmetikunternehmen im Kanton Baselland: Darunter die Mifa AG in Allschwil, der US-Konzern Colgate Palmolive ist in Therwil angesiedelt, der deutsche Konzern Henkel in Pratteln, Beiersdorf mit dem Nivea-Vertrieb in Münchenstein und die führende Herstellerin von Naturkosmetik Weleda hat ihren Sitz in Arlesheim. Als weiterer Ableger der Life Sciences-Industrie entwickelt ein Cluster von spezialisierten Herstellern Nahrungsmittelzusätze, allen voran der niederländische Mischkonzern DSM, der im Fricktal die weltweit  grösste Produktionsanlage für Vitamin E betreibt. Aber auch Evolva, Jungbunzlauer, die israelische Frutarom sowie die europäische Niederlassung der indischen Firma Davis Nutraceuticals sind führend in diesem Sektor. Und dann gibt es noch die traditionellen Nahrungsmittelhersteller: Das weltbekannte Kräuterbonbon Ricola kommt aus Laufen, der Nahrungsmittelkonzern Nestlé produziert mitten in der Stadt Basel unter dem Markennamen Thomy Mayonnaise und Senf und der Detailhändler Coop hat nicht nur seinen Hauptsitz in Basel, sondern unterhält in der Region auch mehrere Produktionsbetriebe – etwa die Fleischverarbeitung von Bell.
  • Medtech und Präzisionsgüter: Die Schweiz weist die weltweit höchste Dichte an Unternehmen im Fachbereich Medizintechnologie auf. Einer der Hotspots dieses bedeutenden Wirtschaftssektors ist die Region Basel: Hier nahm die Medtech-Branche mit der Verschmelzung des Know-hows aus den Life Sciences und der Uhrenfertigung ihren Ursprung. Geprägt wird die Region heute von internationalen Medtech-Spitzenreitern wie dem Institut Straumann oder Johnson & Johnson (ehemals Synthes). Aber auch zahlreiche kleine und mittelgrosse Unternehmen wie Medartis, Composites Busch oder BienAir sind hier aktiv. Die traditionsreiche Uhrenindustrie im Jura hat den Aufbau von aussergewöhnlichem Know-how im Bereich der Feinmechanik ermöglicht. Dieses Fachwissen kommt heute vermehrt in anderen Industrien zum Zuge. Zahlreiche international bekannte und renommierte Unternehmen lassen denn auch hochwertige Komponenten für ihre Produkte im Jura herstellen – so auch der Schweizer Taschenmesserproduzent Victorinox. Aber auch die Uhrenindustrie selber hat in der Region Basel Tradition. Rund 100 Unternehmen erfreuen sich an der steigenden Nachfrage nach Uhren „Swiss Made“. Neben einheimischen Uhrenmarken wie Maurice Lacroix, Oris oder Richard Mille lassen auch grosse internationale Luxusgüter und Lifestyle-Brands wie Fossil, Bulgari oder Richemont im Kanton Jura und der Region produzieren.
  • Maschinen, Elektro- und Metall-Industrie sowie Informationstechnologie: 50 Firmen sind im Grossraum Basel in der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM) sowie in verwandten Branchen tätig. Über 10'000 gut ausgebildete Arbeitskräfte mit Fachkenntnissen in der maschinellen Bearbeitung von Metallen, Keramik und Kunststoffen, in der Materialtechnik sowie im Design und Bau von CNC-Maschinen und elektronischen Komponenten tragen dazu bei, dass die Region Basel für Präzisionstechnik ein führender Standort ist. Viele Vertreter der MEM-Industrie haben sich auf Life Sciences spezialisiert und stellen für ihre Kunden Anlagen, Maschinen und Geräte her, die bei der Herstellung von pharmazeutischen oder chemischen Produkten zum Einsatz kommen. Neun dieser Firmen sind auf ihrem spezifischen Gebiet Weltmarktführer. Dank gut ausgebildeten Arbeitskräften bearbeiten Firmen wie Willemin-Macodel, Biwi, Endress+Hauser, Habasit, Sauter oder Georg Fischer JRG mit ihren Hightech-Produkten erfolgreich den Weltmarkt. Die wachstumsstarke Region Basel ist für Firmen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ein attraktiver Standort. So betreibt Adobe ein Entwicklungszentrum für ihr Content Management Software (hervorgegangen aus der Übernahme der Firma Day Software). Ein Spezialgebiet des hiesigen IKT-Clusters ist die Bioinformatik mit führenden Unternehmen wie Genedata, Clinerion oder BC Platforms. Im Zuge der weiteren Digitalisierung in den Life Sicences dürfte dieser Bereich in Zukunft stark wachsen. Nicht umsonst hat das Swiss Institute of Bioinformatics seinen Hauptsitz in Basel.
  • Logistik, Handel, Finanz- und Kreativindustrie: Die 990 Logistikfirmen in der Region Basel schlagen Jahr für Jahr fast 20 Millionen Tonnen Wirtschaftsgüter um. Die Unternehmen profitieren nicht nur von der hervorragenden geographischen Lage, sondern auch von einer starken Wirtschaft mit zahlreichen Unternehmen, die auf Logistikleistungen angewiesen sind. Weltweit führende Logistikunternehmen sind in der Region Basel angesiedelt und bieten umfassende Lösungen für das Supply Chain Management an – darunter Panalpina, Kerry Logistics, DHL Schweiz, die M+R Spedag Group, Gondrand, Ziegler, Fracht AG, Fiege oder Agility. Dank der hervorragenden geographischen Lage und der lückenlosen Infrastruktur hat Basel auch eine lange Tradition als Handelsstadt, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Unternehmen wie Oettinger Davidoff (Tabak), Dufry (Einzelhandel), Valora (Handelsunternehmen), Coop (der zweitgrösste Detailhändler der Schweiz), Transgourmet (Grosshandel für die Gastronomie), Manor (die grösste Warenhauskette der Schweiz) sowie Work in Progress und Tally Weijl (beide Mode) nutzen diesen Standortvorteil noch heute. Auch der amerikanische Moderiese Fossil hat seinen europäischen Hauptsitz nach Basel verlegt. Das Unternehmen ist kein Einzelfall: So werden auch die Fahrräder des renommierten US-Herstellers Cycling Sports Group von Basel aus nach ganz Europa vertrieben. Als Finanzplatz hat sich Basel bereits im Mittelalter etabliert. Heute sind in der Region mehr als 40 Banken, rund 50 Vermögensverwalter und weitere 50 Versicherungsgesellschaften ansässig. Der Grossraum Basel verfügt ausserdem über die höchste Stiftungsdichte der Welt: Domiziliert sind in der Region nicht weniger als 1’100 Stiftungen. Als global bedeutende Institution ist die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel niedergelassen. Der Wohlstand in der Region Basel macht sich zudem in einer etablierten Kreativindustrie bemerkbar. Bedeutende Grafiker, Galeristen, Architekten und Designer arbeiten in der Region Basel. Etwa der Möbelhersteller Vitra oder das international bekannte Architekturbüro Herzog & de Meuron sowie der renommierte Fachverlag Karger. Auch die Messe Schweiz veranstaltet mit der Kunstmesse ArtBasel und sowie der Uhren- und Schmuckmesse Baselworld jedes Jahr zwei global bedeutende Grossveranstaltungen.
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