Micro, Nano & Materials

Der Bereich „Micro, Nano & Materials“ befasst sich mit der Erforschung und Entwicklung von sehr kleinen Objekten und Strukturen bis hin zu chemischen Molekülen. Diese können eingesetzt werden zur Entwicklung neuartiger Produkte und Materialien für die Anwendung in den Life Sciences, Medizintechnik, Analytik sowie der Mikro- und Uhrenindustrie. Mikrofluidische Systeme zum Beispiel basieren auf mikrometerkleinen Flüssigkeitskanälen und dienen der effizienteren Blutanalyse. Oder nano-strukturierte Oberflächen erzeugen farbliche Effekte wie sie etwa als Sicherheitsmerkmal auf Geldscheinen zu finden sind.

Die Region Basel ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Umfeld hervorragend positioniert, um Innovationen in diesem Technologiefeld voranzutreiben. Exzellente Möglichkeiten zur Kooperation zwischen Hochschulen und Industrie ergeben sich durch das Swiss Nanoscience Institute (SNI) an der Universität Basel und die Fachhochschulen Nordwestschweiz (FHNW) in Muttenz und Brugg. Eine weitere Forschungsorganisation mit Schwerpunkt in der angewandten Mikro- und Nanotechnologie ist das CSEM in Muttenz.

Insbesondere für die Industrien Life Sciences, Chemie und Medizintechnik bietet die Anwendung von Nano- und Mikrotechnologie ein grosses Innovationspotenzial. Aber auch für die Uhrenindustrie, die Mikroelektronik und die Metall- sowie Kunststoffindustrie ergeben sich neue Wachstumsimpulse. Beide Sektoren sind in der Region Basel traditionell sehr stark und dürften zusammen mit den insgesamt 1‘000 Industrieunternehmen von der weiteren Entwicklung in diesem Technologiefeld stark profitieren.

Schwerpunkte
Ziel des Technologiefelds „Micro, Nano & Materials“ ist der Austausch sowie die Vernetzung von Firmen, Instituten und Universitäten, um die Verbreitung des technischen Wissens und Verständnisses zu fördern und damit Innovationen anzustossen. Pro Jahr werden rund zehn verschiedene Informations- und Netzwerkanlässe durchgeführt – zu meist sehr spezifischen Fragestellungen. Einmal im Jahr gibt der Event „Innovation Landscape Nano“ einen allgemeinen Überblick zum aktuellen Stand dieser zukunftsträchtigen Technologie.

In fachlich fokussierten und regelmässig stattfindenden Technology Circles (TC) tauschen sich Fachpersonen aus unterschiedlichen Firmen und Institutionen in einem vorwettbewerblichen Umfeld zu den neuesten Entwicklungen in ihren Kerngebieten aus. Zurzeit sind drei Technology Circles aktiv:

  • TC NanoMedicine: Applikationen von Nanotechnologien im pharmazeutischen Kontext, wie die Formulierungen von Nanopartikeln oder die kontrollierte Freigabe durch Nanokapseln.
  • TC NanoPolymers & Structures: Anwendungen von Nanotechnologien im Kunststoff­bereich und bei Oberflächen, um diese leitfähig zu machen oder optische Ef­fekte zu erzielen.
  • TC NanoSafety: Information und Diskussion von regulatorischen Vorgaben, aber auch Trends in der Schweiz sowie im europäischen Kontext.

    Darüber hinaus unterstützt BaselArea.swiss innovative Fachexperten und potentielle Start-up-Gründer auf individueller Basis im Rahmen von Einzelgesprächen und Meetings zur Prüfung der Business-Ideen und Vernetzung innerhalb des Technologiebereiches.
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Ralf Dümpelmann

Ihre Kontaktperson

Ralf Dümpelmann

Dr. | Senior Project Manager Micro, Nano & Materials


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