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Der ultraschnelle Laser Menhir-1550 Series (Bild: Menhir Photonics)

Der ultraschnelle Laser Menhir-1550 Series (Bild: Menhir Photonics)

13.12.2019

Basler Startup bietet vielseitigen Laser an

Das Basler Jungunternehmen Menhir Photonics hat einen ultraschnellen Laser entwickelt, der mit seiner Robustheit besticht. Das Startup will sich mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten auf einem sich entwickelnden Markt durchsetzen.

Der ultraschnelle Laser von Menhir Photonics zeichnet sich durch vier Schlüsselelemente aus, heisst es in einem Artikel der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Er ist präzise, zuverlässig, stabil und robust. Mit diesen Markenzeichen will sich die in Basel ansässige ETH-Ausgründung nun auf dem Markt durchsetzen. CEO Florian Emaury und sein Team haben den Aspekt der Stabilität sogar für den Firmennamen verwendet, denn Menhir ist das französische Wort für Hinkelstein. „Auch wenn man unseren Laser schüttelt oder draufschlägt, beeinträchtigt das seine Leistung nicht“, wird der französische Mitgründer in der Mitteilung zitiert.

Der Laser selbst ist in einem kleinen Kasten untergebracht. So will sich das Basler Startup in einem sich entwickelnden Markt für bezugsfertige, kompakte Laser behaupten. Für diese gibt es zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten: Die wissenschaftliche Verwendung in Forschungslabors, industrielle Nutzungen in der Synchronisationselektronik, Mikrowellenerzeugung und Telekommunikation sowie die Luft- und Raumfahrt, wie die ETH informiert.

Die entsprechenden Märkte sind noch sehr fragmentiert, Emaury setzt daher darauf, mit dem frühen Markteintritt einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Dabei bietet er ein bezugsfertiges Gerät, welches in Gesamtanlagen wie Teilchenbeschleunigern genutzt werden kann. „Photonik ist eine Schlüsseltechnologie, und wir entwickeln Laser mit dem Ziel, sie in komplette Industriesysteme zu integrieren“, wird er zitiert.

Emaury hat seine Doktorarbeit bei der international renommierten ETH-Laserexpertin Ursula Keller abgeschlossen. Auch nach der Firmengründung setzt er mit seinen Mitstreitern auf Experten. So gehört beispielsweise die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zu den Partnern von Menhir Photonics.

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