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Prof. Richard J. Warburton will mit seinem SPIN-Team einen Quantencomputer bauen (Bild: Universität Basel, Christian Flierl)

Prof. Richard J. Warburton will mit seinem SPIN-Team einen Quantencomputer bauen (Bild: Universität Basel, Christian Flierl)

17.12.2019

Basel geht bei Quantentechnologie voran

Der Bund hat sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte lanciert. Zwei davon sind an der Universität Basel angesiedelt. So wird nun in Basel an Grundlagen für eine neue informationsverarbeitende Technologie gearbeitet.

Die Universität Basel hat den Zuschlag für zwei der sechs neuen Nationalen Forschungsschwerpunkte (NFS) erhalten. Bis 2024 wird der Bund die Forschung der ersten Förderphase in diesen zwei Bereichen mit 34 Millionen Franken unterstützen, wie es in einer Medienmitteilung der Universität Basel heisst. Bei einem der zwei neuen NFS handelt es sich um „SPIN“, worunter die „Entwicklung siliziumbasierter, kleiner, schneller und skalierbarer Qubits als Grundlage für eine neue informationsverarbeitende Technologie“ verstanden wird, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) informiert.

Professor Richard J. Warburton vom Departement Physik soll dabei mit seinem Team und in Kooperation mit IBM Research Zürich Technologie entwickeln, „die den Bau eines universell verwendbaren Quantencomputers ermöglichen soll“, so die Universität Basel. Die Forschenden werden dabei Silizium nutzen, da die Siliziumtechnologie ihrer Meinung nach „äusserst vielversprechend ist, um die On-Chip-Integration von Milliarden Bauelementen zu ermöglichen“. Die Basler Forscher haben zwar bereits im Bereich der Spin-Qubits gearbeitet, aber mit anderen Halbleitern. Silizium soll hingegen „zu besonders leistungsstarken Quantencomputern führen“.

Beim zweiten neuen NFS an der Universität Basel handelt es sich um „AntiResist“, der Erforschung und Entwicklung neuer Ansätze zur Bekämpfung von Antibiotika-resistenten Bakterien, so das WBF. BaselArea.swiss unterstützt Aktivitäten im Bereich der antimikrobiellen Resistenz auf vielfältige Art. Bei einer Innovationsveranstaltung im Mai 2018 wurde gemeinsam mit dem Team um Professor Christoph Dehio, der nun auch für den NFS verantwortlich ist, der Austausch mit der Wirtschaft gestärkt. Und als Mitglied des CARB-X Global Accelerator-Netzwerkes bietet BaselArea.swiss einen weltweiten Zugang zu Ressourcen und zu Fördergeldern an. So erhält beispielsweise die Basler Biotechfirma BioVersys bis zu 9 Millionen Dollar vom CARB-X-Netzwerk.

NFS werden grundsätzlich bis zu zwölf Jahren vom Bund gefördert und auch die beiden neuen Schwerpunkte an der Universität Basel sind auf diesen Zeitraum ausgelegt. Die Bewilligung durch den Bund sei „nicht nur eine grosse Bestätigung unserer bisherigen wissenschaftlichen Leistungen“, so Rektorin Andrea Schenker-Wicki, „sondern auch ein Zeichen für die Zukunft. Die beiden Projekte folgen unserem Ansatz, Grundlagenforschung und Anwendung stärker zu verknüpfen und die Universität Basel regional wie auch international als Ort für Spitzenforschung und als attraktiven Partner für die Industrie zu positionieren.“ An der Universität Basel sind zuvor bereits die NFS Nanowissenschaften, Bildkritik, Molecular Systems Engineering und der eingestellte NFS Sesam eingerichtet worden.

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