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In der Gemüsefarm von Growcer wächst Pak Choi (Bild: Growcer AG)

In der Gemüsefarm von Growcer wächst Pak Choi (Bild: Growcer AG)

06.09.2019

Basler Start-up will die Landwirtschaft verändern

Die Growcer AG baut in Basel gerade eine maschinenbetriebene Gemüsefarm. Roboter säen, bewässern und düngen das Gemüse, welches dann von Menschen geerntet wird. Durch das Konzept können CO2, Wasser und Dünger drastisch reduziert werden.

Die „erste maschinenbetriebene Gemüsefarm“ entsteht aktuell auf dem Basler Wolf-Areal, wie aus einem Artikel der „bz“ hervorgeht. Dort wird die Growcer AG von Marcel Florian und seinem Team die Erkenntnisse umsetzen, die das Unternehmen in der Versuchsanlage in Gretzenbach SO sammelt. Growcer wird auf seinem Weg von BaselArea.swiss begleitet und unterstützt.

„Die Produktionskammer ist von der Umwelt abgeriegelt, dadurch können wir ganzjährig ohne jegliche Pestizide und mit bis zu 90 Prozent weniger Wasser produzieren“, erklärt Florian das Prinzip des „Treibhaus 2.0“ in dem Artikel.

Zudem investiert das Basler Start-up in eine mehrstöckige Anlage, so dass die Beete gestapelt werden können und somit der Flächenverbrauch reduziert werden kann. Da der Produktionsbereich von der Umwelt abgeriegelt ist, können Arbeiten rund um die Uhr durchgeführt werden. Die Farm nutzt 100% Ökostrom und den Vorteil, dass es nachts in der Schweiz aufgrund des hohen Anteils an Wasserkraft eine Überproduktion gibt. In der Farm wird also nachts verstärkt beleuchtet und so die Nacht zum Tag. Zudem strebt die Growcer AG für ihr Konzept Produktionsstätten in der Nähe zum Verbraucher an, wie jetzt auf dem Wolf-Areal. Denn so kann durch kürzeste Transportwege merklich CO2 eingespart werden.

Nun gilt es, auch zu markttauglichen Preisen zu produzieren. „Es gibt Produkte, die wir sogar preiswerter produzieren. Und jene, bei denen wir vorerst nicht mithalten können“, heisst es dazu von Florian. Aktuell setzt sein Unternehmen daher „auf frische Produkte wie Blattgemüse und Kräuter, die heute teilweise per Flugzeug importiert werden. Unter anderem asiatisches Gemüse wie Pak Choi.“

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