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Gabriela Güntherodt

Gabriela Güntherodt

Head of International Markets & Business Affairs, Member of the Management Board

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22.08.2019

Basel sollte sich auf Touristenansturm vorbereiten

Die Leserinnen und Leser des britischen „Guardian“ werden die nächste europäische Hitzewelle wahrscheinlich in Basel verbringen. Zu einladend ist der Bericht über das Rheinschwimmen in der Stadt. Dabei werden auch andere Aspekte der Lebensqualität in Basel angesprochen.

Ella Foote ist als Journalistin für mehrere Publikationen tätig. Ihre Artikel drehen sich meist um das kühle Nass. Nun hat sie im „Guardian“ Basel eine ganz besondere Liebeserklärung gemacht. Sie hat sich nämlich in Basel in den Rhein gestürzt, als es mitten in der europäischen Hitzewelle 38 Grad heiss war. Und sie konnte davon gar nicht genug kriegen, obwohl diese Erfahrung allen Regeln zuwiderlief, die sie in Grossbritannien gelernt hatte. Flüsse seien gefährlich und schmutzig, die Strömung sei unvorhersehbar – so oder ähnlich heisst es dort. Doch im Rhein zu Basel war alles anders.

Der Rhein habe sie dort an Mondgestein oder Perlen erinnert, mit seinem grünen und blauen Schimmern, schreibt Ella Foote. Zudem sei der Bereich, in dem es sicher ist, auch gut zu erkennen. Bevor sich die Journalistin noch fragen konnte, was sie mit ihrem Pass oder ihrem Handy anfangen sollte, hatte sie die einfache Antwort schon bei den Baslerinnen und Baslern um sich herum entdeckt und machte schnell Bekanntschaft mit ihrem eigenen Wickelfisch. Einmal im Wasser, meldeten sich die Instinkte der erfahrenen Schwimmerin: Sie wollte schwimmen und treten, irgendwie die Kontrolle behalten. Doch dann merkte sie, dass Entspannung das Gebot der Stunde war. Und liess sich von der Strömung treiben.

Und nun wurde aus dem Rheinschwimmen plötzlich eine Stadtrundfahrt der ganz besonderen Art. Vom Rhein aus konnte Ella Foote die Sehenswürdigkeiten der Stadt geniessen. 30 Minuten lang war sie unterwegs, dann nutzte sie eine der zahlreichen Ausstiegsmöglichkeiten. Und wollte das Abenteuer gleich noch einmal beginnen.

Ein paar Tage später sollte es tatsächlich so weit sein. Doch dabei lernte sie auch andere Aspekte des Basler Lebens am Rhein kennen. Swim City zum Beispiel, die Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum, die noch bis Ende September erklärt, wie Schweizer Städte „den Fluss schrittweise als natürlichen öffentlichen Raum in der gebauten Umwelt erschlossen haben“. Oder auch die Rheinbäder am Ufer. So hat es Ella Foote genossen, im Restaurant Le Rhin Bleu im Rheinbad-Breite zu sitzen und andere Schwimmer zu beobachten. Und nachdem die Journalistin nur in ihren Schwimmsachen durch die Stadt spazierte, hat sich ihr Bild von der Schweiz und Basel endgültig geändert. Denn dies seien eher Orte für den Winterurlaub, hatte sie gedacht. Aber nun weiss sie, dass der Badeanzug ein durchaus typisches Kleidungsstück für den Basel-Urlaub ist.

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