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report Life Sciences
Novartis Campus. (Img: Novartis)

Novartis Campus. (Img: Novartis)

18.07.2019

Novartis ist auf Erfolgskurs

Das Basler Pharmaunternehmen Novartis hebt nach einem erfolgreichen zweiten Quartal die Prognose für das Gesamtjahr an. Zu dem Erfolgskurs von Novartis tragen neue innovative Medikamente bei.

Novartis hat im zweiten Quartal einen Nettoumsatz von 11,764 Milliarden Dollar erzielt, was eine Steigerung um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal darstellt. Beim operativen Gewinn von 3,648 Milliarden Dollar wurde gar ein Zuwachs von 14 Prozent erzielt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der Reingewinn ging zwar von 7,728 Milliarden Dollar auf 2,109 Milliarden Dollar zurück. Allerdings konnte im Vorjahresquartal auch ein Nettogewinn von 5,7 Milliarden Dollar aus dem Verkauf der Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit GSK Consumer Healthcare verbucht werden.

CEO Vas Narasimhan blickt bei seinem Rückblick auf das gesamte erste Halbjahr zurück. Dort sieht er eine „aussergewöhnliche Performance“ seines Unternehmens, welches sich auch durch die Abspaltung der Augenheilsparte Alcon auf innovative Medikamente fokussiert. So haben das Schuppenflechtemittel Cosentyx (Umsatzplus von 25 Prozent im zweiten Quartal) und das Herzmittel Entresto (plus 81 Prozent) zu den guten Zahlen im zweiten Quartal beigetragen.

Diese Entwicklung sollen zwei erst kürzlich zugelassene Mittel fortsetzen: „Mit der Einführung von Zolgensma und Piqray treiben wir die Weiterentwicklung unserer Pipeline bahnbrechender Medikamente voran“, wird Narasimhan zitiert. Die Gentherapie Zolgensma wurde zur Behandlung einer Muskelschwäche entwickelt, bei Piqray handelt es sich um ein Krebsmittel. Zudem sei das Unternehmen bei der Zulassung von bestehenden Medikamenten wie beispielsweise Entresto für zusätzliche Anwendungsbereiche „auf Kurs“, so der CEO.

Für das laufende Jahr erwartet Novartis den Abschluss des Verkaufes „des Portfolios der oral verabreichten festen Darreichungsformen und des Dermatologiegeschäfts“ der Tochter Sandoz in den USA. Zudem sind die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben worden. So wird nun ein Umsatzwachstum „im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich“ statt im mittleren einstelligen Bereich erwartet. Und beim operativen Kernergebnis geht der Basler Pharmakonzern von einem Zuwachs „im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich“ statt im hohen einstelligen Bereich aus.

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