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Forschung (Img: Alex011973/shutterstock)

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18.06.2019

Basler Erkenntnisse ermöglichen bessere Brustkrebs-Behandlung

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat die Metastasenbildung bei Brustkrebs genauer untersucht. Die Ergebnisse haben Einfluss auf die Behandlung. An der Studie war auch das Universitätsspital Basel beteiligt.

Die Studie ist kürzlich bei „Nature“ veröffentlicht worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Universitätsspitals Basel. Ärztinnen und Ärzte des Spitals haben an der Studie mitgewirkt, in welcher nachgewiesen wurde, dass Metastasen bei Brustkrebs-Patientinnen entstehen, wenn sich das Erbmaterial der Brustkrebszellen verändert. So können die Aktivierung von mutationsfördernden Proteinen und die Unterdrückung von Mechanismen, welche defektes Genmaterial reparieren, zu den Mutationen führen.

„Wir schliessen aus der Studie, dass Patientinnen so früh wie möglich Therapien erhalten sollten, die Metastasen kontrollieren können“, wird Charlotte Ng in der Mitteilung zitiert, eine der Hauptautorinnen der Studie und bis Ende 2018 am Institut für Medizinische Genetik und Pathologie des Universitätsspitals Basel tätig. Die Erkenntnisse über eine bessere Behandlung sind insbesondere für Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs wichtig. Die Forschenden haben mehrere Mutationen identifiziert, „die bei schlecht behandelbaren Krebsformen auftreten“. Auf Basis dieser Erkenntnisse kann nun früher und genauer entschieden werden, welche Medikamente, die sich noch im Prüfstadium befinden, bei betroffenen Patienten eingesetzt werden sollten.

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