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Thomas Brenzikofer

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Novartis in Basel. (Img: Novartis AG)

Novartis in Basel. (Img: Novartis AG)

08.03.2018

Novartis treibt virtuelle Studien voran

Das Basler Pharmaunternehmen Novartis hat eine strategische Zusammenarbeit mit Science 37 vereinbart. Dadurch sollen in den kommenden drei Jahren bis zu zehn sogenannte virtuelle klinische Studien realisiert werden.

Bei den virtuellen klinischen Studien handelt es sich um dezentralisierte Studien, die nicht an einem festen Ort stattfinden, wie Novartis in einer Medienmitteilung erklärt. Sie werden unter Einsatz digitaler Technologien am Wohnort der Teilnehmenden oder in nahe gelegenen Arztpraxen durchgeführt, statt wie bislang meist üblich in Spitälern.

Novartis hat bereits in das in Los Angeles ansässige Unternehmen Science 37 investiert und in der Vergangenheit bereits einige virtuelle Studien gemeinsam mit der US-Firma durchgeführt. Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit sollen in den nächsten drei Jahren bis zu zehn dieser Studien realisiert werden, wobei dabei virtuelle und traditionelle Studienansätze vereinbart werden sollen. Die Studien sollen in den Bereichen Dermatologie, Neurowissenschaften und Onkologie angesiedelt sein und noch in diesem Jahr in den USA beginnen.

„Novartis möchte Studien auf eine Art durchführen, die Barrieren für Personen überwindet, die über eine Teilnahme nachdenken, so wie etwas lange Anreisen oder einen langen Aufenthalt in Spitälern beziehungsweise den Studienstandorten“, wird Rob Kowalski in der Mitteilung zitiert, der interimistische Head of Global Drug Development und leitende Mediziner bei Novartis.

Laut Zahlen des Center for Information & Study on Clinical Research Participation (CISCRP), auf die sich Novartis bezieht, nehmen in den USA nur 2 Prozent der geeigneten Personen an klinischen Studien teil. Das Basler Pharmaunternehmen hofft, durch ein verstärktes Engagement im Bereich virtueller Studien bislang nicht ausreichend repräsentierte Bevölkerungsgruppen in die Studien zu integrieren, wodurch die Aussagekraft und der Umfang der Daten erhöht werden kann. Dadurch könne die Medikamentenentwicklung unterstützt werden.

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