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Stephan Emmerth

Stephan Emmerth

PhD, Director Therapeutic Innovation and BaseLaunch


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report Life Sciences
Jean-Paul Clozel (img: Mathias Mangold)

Jean-Paul Clozel (img: Mathias Mangold)

06.02.2018

Idorsia treibt Entwicklung von Produktkandidaten voran

Das Pharmaforschungsunternehmen Idorsia hat ein erfolgreiches viertes Quartal 2017 hinter sich. Nun sollen neue Wirkstoffe in die klinische Phase 3 überführt und die Gewinnzone erreicht werden.

Idorsia ist Mitte Juni 2017 von Actelion abgespalten worden. Daher beziehen sich die Geschäftszahlen für das vergangene Jahr auch nur auf den Zeitraum von sechseinhalb Monaten, wie das Basler Unternehmen in einer Medienmitteilung erklärt. Dabei wurde ein Umsatz von 158 Millionen Franken realisiert. Nach den Rechnungslegungsgrundsätzen der USA (US-GAAP) muss ein Betriebsverlust von 8 Millionen Franken verbucht werden. Non-GAAP steht dem ein Betriebsgewinn von 8 Millionen Franken gegenüber. Alleine im vierten Quartal wurde hingegen ein Betriebsgewinn von 71 Millionen Franken (US-GAAP) beziehungsweise 79 Millionen Franken (Non-GAAP) erreicht.

Der Non-GAAP-Betriebsaufwand für das Gesamtjahr lag bei 150 Millionen Franken. «Wir haben eine sehr vielfältige Pipeline, die ein einzigartiges Potenzial sowohl für Patienten als auch für Investoren bietet. Jetzt gilt es, in diese Pipeline zu investieren, damit Idorsia so schnell wie möglich in nachhaltiger Weise die Gewinnzone erreicht. Wir gehen davon aus, dass unser non-GAAP-Betriebsaufwand 2018 um die 390 Millionen Schweizer Franken liegen wird», wird Finanzchef André C. Muller in der Mitteilung zitiert.

Gleich vier Wirkstoffe stehen vor dem Übergang in Phase 3. Dabei handelt es sich um Aprocitentan für Blutdruckkrankheiten, ACT-541468 gegen Schlafstörungen, Clazosentan zur Behandlung von Gefässkrankheiten und Lucerastat zur Bekämpfung der Stoffwechselkrankheit Morbus Fabry. «Wir haben sehr gute Fortschritte bei der Etablierung des Unternehmens erzielt und gleichzeitig unsere Pipeline vorangebracht, ohne dabei an Momentum zu verlieren», heisst es von CEO Jean-Paul Clozel, der auch auf die Partnerschaften mit Roche und Janssen Biotech verweist. «Vorausblickend freue ich mich darauf, dass wir in diesem Jahr potenziell vier Wirkstoffe in die Phase 3 der klinischen Entwicklung bringen werden. Mit einer derart gut gefüllten Pipeline und solch starken Partnerschaften haben wir allen Grund, unserer Zukunft optimistisch entgegenzusehen.»

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