Innovation Report

 
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Open Food Hackdays Basel (img: Dominik Bitterli)

Open Food Hackdays Basel (img: Dominik Bitterli)

26.02.2018

Hacks für gesunde Ernährung und gegen Foodwaste

Am 16. und 17. Februar 2018 fanden die Open Food Data Hackdays in der Alten Markthalle Basel statt. Das Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Herausforderungen in der Food Branche mit Hilfe von Open Data anzugehen und zu lösen.

Teilnehmende konnten ihre Idee präsentieren und versuchen, andere Teilnehmer für ihr Team zu gewinnen. Daraus entstanden bunt zusammengesetzte Gruppen, die innerhalb von zwei Tagen gemeinsam eine innovative Lösung für die jeweilige Challenge erarbeiteten. Insgesamt arbeiteten 45 Teilnehmende in sieben Teams an passenden Lösungen. Zum Abschluss der Open Food Data Hackdays präsentierten die Teams ihre Ergebnisse vor dem versammelten Publikum.

Die Endergebnisse reichten von einem persönlichen virtuellen Ernährungsberater bis hin zu einer mobilen Applikation, die Schüler auf spielerische Art mit den lokalen Pflanzen vertraut machen soll. Ausserdem entstand ein Mockup für eine interaktive Kommunikationsplattform für Ernährungsberater und deren Patienten.

Ein weiteres Ergebnis war eine Lösung, die Wirtinnen und Wirten bei der Planung helfen soll: Auf der Grundlage verschiedener Daten wird eine Voraussage darüber gemacht, wie viele Gäste das Restaurant besuchen werden. Das Wetter, vergangene Reservationen und der jeweilige Wochentag bilden die Grundlage für die Prognose, die wiederum dabei hilft, den Einkauf entsprechend anzupassen, den Personalbedarf zu planen, Foodwaste zu vermeiden und damit die Effizienz zu erhöhen und den Gewinn zu steigern.

Innovation dank Open Data

Der virtuelle Ernährungsberater ZOE gibt Anwendern aufgrund ihrer Präferenzen, Aktivitäten und ihres Aufenthaltsorts Hinweise darauf, was und wo sie essen sollen. So ist eine gesunde Ernährung auch im Alltag ohne grossen Aufwand möglich. Ebenfalls wurde eine zentrale Datenbank für Landwirte und deren Kunden aus der Region entwickelt, die den Handel effizienter und transparenter machen. Eine andere Challenge war, dass Kinder kaum einheimische Pflanzen kennen. Daraus entstand eine Lernapp für Smartphones: Schüler erhalten die Aufgabe, verschiedene Pflanzen zu suchen und zu fotografieren. Die App erkennt, ob die richtige Pflanze gefunden wurde. Je mehr Fotos die App bewertet, desto besser wird die Erkennungsrate mittels KI.

Der Hackathon wurde gemeinsam von OpenData.ch und BaselArea.swiss organisiert. Der Verein Opendata.ch setzt sich für öffentliche, frei verfügbare Daten ein. Durch die Offenlegung dieser Daten soll mehr Transparenz, Innovation und Effizienz geschaffen werden.

OpenData.ch hat zusammen mit Engagement Migros das Programm «Business Innovation food.opendata.ch» gestartet, welches das Ziel verfolgt, eine öffentliche Datenbasis zu erschaffen, neue innovative Food Lösungen zu erstellen und den Gebrauch von Open Food Data für neue Businesszwecke zu fördern. Die Open Food Data Hackdays sind Teil dieses Programms.

Die detaillierten Endergebnisse finden Sie unter: https://hack.opendata.ch/event/18

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