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Thomas Brenzikofer

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BaselHack (img: Thomas Brenzikofer)

BaselHack (img: Thomas Brenzikofer)

02.11.2017

Der erste BaselHack überzeugt mit funktionierenden Prototypen

Rund 70 Softwareentwickler, Technologieenthusiasten und Kreative fanden sich am Wochendende vom 28. Oktober in der FHNW Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) zum Basler Hackethon ein. Organisiert wurde der erste «BaselHack» vom gleichnamigen Verein, der Mitte 2017 gegründet wurde.

«Bei den digitalen Technologien hat sich die Region in den vergangenen Jahren stark entwickelt und es gibt hier eine lebendige Szene von Softwareentwicklern», sagt Präsidentin Stefani Gerber. So habe sich die Idee, in Basel einen Hackathon durchzuführen, geradezu aufgedrängt.

Mit dieser Idee standen die Gründer nicht allein da. Im Nu wuchs der Verein auf über 20 Mitglieder an. Das tatkräftige OK wurde von Baloise, Adobe, Bluesky und Actemium sowie die Standortpartner FHNW, Smart Regio Basel, Kanton Basellandschaft sowie BaselArea.swiss als Sponsoren unterstützt.

Auf grosses Interesse stiess der BaselHack auch in der Software Community. Die rund 70 Teilnehmenden formierten sich schliesslich zu elf Teams, die während 30 Stunden ihre Projektideen zu vorführbaren Prototypen vorantrieben.

Von Verkehrsoptimierung bis Gesundheit

Die Herausforderungen, denen sich die Teams stellten, waren mitunter sehr unterschiedlich. Eine gewisse Dominanz zeigte sich in Themen aus dem öffentlichen und sozialen Bereich. Diese reichten von Anwendungen zur Verkehrsoptimierung über die Altersvorsorge bis hin zum Gesundheitsbereich. Weitere Teams beschäftigten sich mit der Visualisierung von Chats, der automatischen Aktualisierung von Kontakten im Smart Phone sowie mit der digitalen Steuerung von Lichtanlagen oder der automatischen Auswertung einer Bierzapfanlage.

Exakt um 16 Uhr am Sonntag hiess es dann «hands-off». Nach einer Pitching-Runde kürte die fünfköpfige Jury drei Gewinnerprojekte. Jurymitglied Martin Christen von der FHNW zeigte sich beeindruckt über die geleistete Arbeit: «Wirklich jedes Projektteam schaffte es, einen funktionierenden Prototypen zu zeigen.» Die BaselHack-Trophäe - eine goldende Tastatur - durfte schliesslich das Team «Clockchain» emporheben.

Bei ihrem Gewinnerprojekt handelte es sich um eine Art Zeitbank: Wer seine Zeit zur Verfügung stellt, um eine Arbeit für einen Mitbürger zu übernehmen, kriegt diese gutgeschrieben und kann sie später wieder einlösen, um selbst eine Arbeit erledigen zu lassen. Diese Transaktionen werden mittels Blockchain umgesetzt.

Den zweiten Rang und damit eine silberne Tastatur erhielt das Projekt «Smart Contacts». Die Anwendung aktualisiert automatisch die Kontakte im Smartphone. Die bronzene Tastatur und damit der dritte Rang ging schliesslich an «My side effect», eine App, die Patienten und Ärzte dabei unterstützt, die Medikation in Bezug auf die Nebeneffekte zu optimieren.

Einig war man sich unter Organisatoren, Sponsoren und Teilnehmenden am abschliessenden Apéro: Der Einstand von BaselHack ist rundum gelungen und alle dürfen sich bereits auf die nächste Austragung im 2018 freuen.

Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie hier.

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