Innovation Report

Sebastien Meunier

Sebastien Meunier

Member of the Management Board, Head of Innovation & Entrepreneurship


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report Production Technologies
«Echtzeit und Industrie 4.0»

«Echtzeit und Industrie 4.0»

07.11.2017

Austausch unlimited: Grenzüberschreitende Industrie 4.0

Was bedeutet Industrie 4.0 für Unternehmen in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz? Wie nehmen Firmen in den drei Ländern die Chancen der Digitalisierung wahr und welche Antworten finden die Beteiligten auf die vielen noch offenen Fragen?

Um die länderübergreifende Diskussion anzuregen und ein trinationales Industrie- und Forschungsnetzwerk zu schaffen, wurde von April 2016 bis Juni 2017 das Projekt «Grenzüberschreitende Industrie 4.0» durchgeführt. Im Lauf des Projekts sollte der Oberrhein als Modellregion positioniert werden. Zu dem Zweck schlossen sich BaselArea.swiss, das Kollektiv Campus Industrie 4.0 in Frankreich, der Cluster Connect Dreiländereck zu einer Expertengruppe zusammen, um Unternehmen bei Innovationen zu unterstützen. Im Rahmen des Projekts entstanden neue Wirtschafts- und Industriekontakte, Best Practices wurden ausgetauscht. So ergab sich ein erster Überblick darüber, wie die Thematik in den drei Ländern angegangen wird.

Über 520 Teilnehmende

Während der Projektdauer wurden vier Veranstaltungen durchgeführt, die sich je einem Schwerpunktthema widmeten und mit Praxisbeispielen aus den drei Ländern ergänzt wurden. Zum Auftakt widmete sich eine Tagung am Euroairport Mulhouse dem Thema «3 Pays, 3 Voisins, 3 Approches pour une finalité: La Compétitivité!». Eric Bonnin, Direktor der elsässischen Industrie- und Handelskammer, Corinne Spilios, Direktorin der PSA Mulhouse, Nicolas Muller und Thomas Schwab von der Actemium Schweiz AG, Andreas Dobratz, Direktor der Roto Yokogawa GmbH in Wehr sowie Sébastien Meunier von BaselArea.swiss sorgten für Diskussionsbeiträge. Themen weiterer Veranstaltungen waren Chancen der Industrie 4.0 für Unternehmen und die Möglichkeiten, die digitale 3D-Modelle bieten. Diskutiert wurde auch die Frage, ob Unternehmen überhaupt die Wahl haben, sich an der Digitalisierung zu beteiligen. Am Event am europäischen Firmensitz von Fossil in Basel stand das Thema «Echtzeit und Industrie 4.0» im Zentrum.

Die Konferenzen mobilisierten über 520 Teilnehmende aus dem Einzugsgebiet zwischen Belfort und Colmar, Lörrach und Freiburg sowie Basel und Delémont. In der Auswertung zeigte sich, dass die meisten Teilnehmenden aus einem allgemeinen Interesse heraus den Einladungen gefolgt waren. Auch der Wunsch, die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zu bedienen und die eigenen Prozesse zu optimieren, spiegelte sich in den Antworten vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer wider. Auch der Vernetzungsgedanke spielte eine wichtige Rolle.

Im Lauf des Projekts entwickelte sich ein reger Austausch zwischen den Partnern. Viele Akteure sind mobilisiert, und ein aktives Publikum ist für die Thematik sensibilisiert. Jetzt gilt es, den Schwung zu nutzen und den Austausch der Konferenzteilnehmer weiter auszubauen. Für die Zukunft ist beispielsweise ein trinationaler Workshop denkbar. Interesse signalisierten die Befragten unter anderem an den Themen Industrie 4.0, Prozessoptimierung und Big Data. Auch die Rolle des Menschen in der Fabrik 4.0 und digitale Mock-Ups in der Industrie stehen auf der Wunschthemenliste für zukünftige Veranstaltungen. Bis es soweit ist, empfehlen wir Ihnen die Veranstaltung «Sensors – key elements in the new world of digitalisation» am 14. November 2017.

Die Nachfrage nach Treffen und nach dem Erfahrungsaustausch am trinationalen Oberrhein ist gross – und sie wächst weiterhin. Die Projektpartner danken der Oberrheinkonferenz für die Unterstützung.

Grenzenloser Austausch

«Durch die hohe Qualität und die sehr unterschiedlichen Profile der Vortragenden stellen diese Konferenzen einen wertvollen Moment des Austauschs für die Unternehmen dar: sie sind in der Tat gleichermaßen die Veranschaulichung, Benchmark, Inspiration und ein sehr konkretes und somit nützliches Beispiel für die täglich gelebte Industrie der Zukunft.»
Jean-Luc Heimburger, Vorsitzender der Industrie- und Handelskammer Alsace Eurométropole

«Für Actemium und Axians ist es von Bedeutung, dass die Industrie uns als Partner bei ihrem digitalen Wandel und als Begleiter in diese nahe Zukunft begreift.»
Marc NASS, Business Unit Manager, Actemium Romandie 

«Dieser Austausch über den Stand der Technologie und die jeweiligen Herangehensweisen unserer direkten Nachbarn sind Pluspunkte, die uns weiterbringen.»
Sébastien RENTZ, Vize-Präsident, Verantwortlicher für Innovationen, ACTIVIS.