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Stephan Emmerth

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report Life Sciences
Michael N. Hall (img: Universität Basel, Peter Schnetz)

Michael N. Hall (img: Universität Basel, Peter Schnetz)

07.09.2017

Michael N. Hall erhält Lasker-Award

Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel ist alleiniger Preisträger des diesjährigen Lasker Awards im Bereich medizinische Grundlagenforschung. Der Biochemiker wurde für seine Forschungen zur Steuerung des Zellwachstums ausgezeichnet.

Bereits seit Anfang der 1990er Jahre hatte Michael N. Hall am Biozentrum der Universität Basel das Protein Target of Rapamycin (TOR) entdeckt, informiert die Universität in einer Mitteilung. TOR kontrolliert das Wachstum von Zellen. Fehlfunktionen beim Zellwachstum spielen bei verschiedenen Erkrankungen, darunter Krebs und Diabetes eine Rolle. Im Laufe der Jahre haben die Forschungen von Hall grundlegende neue Erkenntnisse über das Verständnis von Zellwachstum erbracht. 

Für diese Grundlagenforschung wurde der Biochemiker nun mit dem diesjährigen Lasker Basic Medical Research Award ausgezeichnet. «Michael Hall hat nachgewiesen, dass TOR-Proteine das Zellwachstum in Reaktion auf Nährstoffe und Wachstumsfaktoren kontrollieren», wird Joseph L. Goldstein, Vorsitzender der Lasker Medical Research Awards Jury, in der Mitteilung zitiert. «Damit konnte er aufzeigen, dass Wachstum ein hoch regulierter Prozess ist, der unabhängig vom Zellteilungszyklus ist.»

Laut Mitteilung gilt der Lasker Award als einer der renommiertesten biomedizinischen Forschungspreise weltweit. «Wir sind sehr stolz auf Mike Hall», kommentiert Andrea Schenker-Wicki, Rektorin der Universität Basel, die Auszeichnung. «Mit der Verleihung des Lasker-Preises wird ein herausragender Forscher ausgezeichnet, der mit seinen Entdeckungen die Life Sciences weit über die Universität Basel hinaus inspiriert hat.» Hall selbst hofft, «dass unsere Arbeiten den Weg für neue wissenschaftliche Entdeckungen ebnen und die Entwicklung wirksamer Krebstherapien ermöglichen werden».

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