Innovation Report

Stephan Emmerth

Stephan Emmerth

PhD | Senior Project Manager Biotech, Business Development Senior Manager BaseLaunch


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report Life Sciences
J&J will bei Actelion das Biotech-Gefühl bewahren.

J&J will bei Actelion das Biotech-Gefühl bewahren.

19.06.2017

J & J will Actelion an der langen Leine halten

Actelion soll auch als Teil des Johnson & Johnson-Konzerns weiter wachsen, sagt die neue Actelion-Chefin Jane Griffiths in einem Interview. Das Unternehmen bleibt organisatorisch weitgehend unabhängig.

Jane Griffith will die Unternehmenskultur von Actelion weitgehend bewahren. «Es wird Teil meiner Rolle sein, den Actelion-Mitarbeitern zu helfen, sich um neuen Umfeld zurechtzufinden», sagt die neue Chefin von Actelion in einem Interview mit der NZZ am Sonntag. Sie wolle sich bemühen, «das Biotech-Gefühl zu bewahren». Angst vor Entlassungen müssten die Mitarbeiter des Unternehmens nicht haben. «Im Gegenteil, wir wollen in der Schweiz unsere Bedeutung erhöhen.» Actelion werde eine «eigene, wenn auch nicht völlig unabhängige Organisation» bleiben, da das vom Unternehmen bearbeitete Therapiegebiet neu für die Johnson & Johnson-Pharmasparte Janssen sei.

Nach dem Weggang eines Teils der Forscher zu Idorsia, der neuen Forschungsfirma der Actelion-Gründer Jean-Paul und Martine Clozel, sucht Actelion global nach neuen Projekten, «denn wir brauchen tatsächlich noch ‚zusätzliche Babys‘».

Johnson & Johnson hat Actelion für 30 Milliarden Dollar übernommen und ist auch an der seit Freitag börsenkotierten Actelion-Ausgründung Idorsia beteiligt. Die Britin Jane Griffiths war bisher Janssen-Chefin für Europa, den Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika.

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