Innovation Report

Ralf Dümpelmann

Ralf Dümpelmann

Dr. | Senior Project Manager Micro, Nano & Materials


Tel. +41 61 295 50 20

ralf.notexisting@nodomain.comduempelmann@baselarea.notexisting@nodomain.comswiss
report Micro, Nano & Materials
money (img: Denis Vrublevski/shutterstock)

money (img: Denis Vrublevski/shutterstock)

15.03.2017

Non-dilutive Funding: Event gibt Überblick über Fördertöpfe

Innovation ist der Schlüssel für den Erfolg von KMUs und Start-ups. Dafür braucht es Geld. Eine Möglichkeit, innovative Geschäftsfelder zu entwickeln, zu erhalten und den Zugang zum Markt zu erreichen, bieten die sogenannten non-dilutive-Finanzierungen. Diese Art der Finanzierung ist ideal, um neue Ideen und Strategien zu unterstützen, ohne Anteile an der eigenen Firma abzugeben. Dafür stehen nationale und europäische Fördertöpfe zur Verfügung, mit denen zusätzliche Kapazitäten und gerade auch die Zusammenarbeit mit Hochschulen finanziert werden können. Kooperationen mit Partnern aus anderen Geschäftsfeldern und aus anderen Ländern sind zudem wichtige Schritte der Unternehmensentwicklung.

Die Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten sind vielfältig. So vergibt die Kommission für Technologie und Innovation (KTI), die Förderagentur des Bundes, jährlich 130 Millionen Franken. Damit wird die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen finanziert.

Das europäische Förderinstrument Eurostars ist besonders für KMU-Partnerschaften geeignet. Die Cashbeiträge gehen direkt an die Unternehmen, die Anerkennungsquote beträgt über 30 Prozent.

Die Schweiz beteiligt sich auch wieder vollständig am laufenden EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020. Darin gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Beteiligung von KMU. Die Unternehmen können sich ihre Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen direkt finanzieren lassen. Insbesondere das KMU-Instrument ist von besonderem Interesse, vgl. (Schweizer KMU haben vollen Zugang zu EU-Fördermitteln).

Neu bietet BaselArea.swiss mit BaseLaunch ein Wettbewerbsprogramm für Life Sciences-Startups. Junge Unternehmer und Gründer können sich um eine Finanzierung von 250'000 Frankenbewerben. Drei Bewerber können 2017 berücksichtigt werden.

Für trinationale Ideen kommt möglicherweise das Interreg-Programm in Frage.

BaselArea.Swiss organisiert gemeinsam mit Partnern den Event „Innovation finanzieren - Non-Dilutive Funding für Start-ups und Unternehmen“ am 17. Mai 2017 in Liestal. Zielgruppe sind Unternehmer und Unternehmerinnen, Forschende und Innovatoren. Experten informieren über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten wie Horizon 2020, Eurostars, die Gründerförderung BaseLaunch, KTI und Interreg. Unternehmer werden von ihren persönlichen Erfahrungen berichten. Zu den organisierenden Partnern gehören Euresearch Basel, die KTI, die Handelskammer beider Basel sowie die Standortförderung Baselland.

Wer die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten kennt, kann die eigene Forschung und Entwicklung signifikant ohne zusätzliche Kosten stärken. Lassen Sie sich von Experten einen Überblick geben. Registrieren Sie sich für den Anlass am 17. Mai.