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Stephan Emmerth

Stephan Emmerth

PhD, Director Therapeutic Innovation and BaseLaunch


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report Life Sciences
Fabrikstrasse at Novartis HQ. (Img: Novartis)

Fabrikstrasse at Novartis HQ. (Img: Novartis)

29.11.2016

Novartis unterstützt Rwanda mit günstigen Medikamenten

Basel - Das Basler Pharmaunternehmen Novartis wird Rwanda ab 2017 mit günstigen Medikamenten gegen chronische Krankheiten versorgen. Damit wird das Programm Novartis Access um ein drittes Land erweitert.

Novartis hat Novartis Access vor gut einem Jahr gestartet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Aktuell sind Kenia und Äthiopien Teil des Programms. Novartis Access umfasst 15 Medikamente gegen chronische Krankheiten, die häufig auftreten. Sie werden Regierungen und Gesundheitsversorgen für Kosten im Bereich von 1 Dollar (1 Franken) pro Behandlung und Monat angeboten. Nun wurde auch mit Rwanda eine Einigung erzielt, das Land wird somit ebenfalls Teil des Programms. Die Regierung von Rwanda hat sich entschlossen, mehr in die Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von nicht übertragbaren Krankheiten zu investieren.

„Novartis setzt sich dafür ein, den Menschen in einkommensschwachen Ländern bezahlbare Medikamente bereitzustellen - die Bezahlbarkeit ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs“, wird der Geschäftsführer von Novartis, Joseph Jimenez, zitiert. So hat das Basler Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr zahlreiche Probleme bei der Beschaffung von Arzneimitteln durch einzelne Länder festgestellt. Die nationalen Listen unentbehrlicher Medikamente werden teilweise nicht aktualisiert, so dass solche Medikamente nicht über Novartis Access eingekauft werden können. Zudem sind Länder durch mangelnde Investitionen in die medizinische Infrastruktur teilweise eingeschränkt.

„Programme wie Novartis Access können dazu beitragen, den Umgang der Patienten mit chronischen Krankheiten zu ändern“, heisst es von Jonathan Kiliko, Kundendienstleiter von Mission for Essential Drugs and Supplies (MEDS), in der Mitteilung. Novartis will das Programm daher auch ausweiten. Mit zehn Ländern auf drei Kontinenten werden entsprechende Gespräche geführt. jh

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