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Products of Geosatis. (Img: Geosatis)

Products of Geosatis. (Img: Geosatis)

18.08.2016

Geosatis nimmt neue Märkte ins Visier

Noirmont JU - Geosatis visiert mit seinen elektronischen Fussfesseln neue Märkte an. Möglich macht das eine neue Finanzierungsrunde, an der sich auch Laurent Dassault beteiligt.

Südafrika verwendet für seinen Strafvollzug bereits seit 2014 elektronische Fussfesseln der Firma Geosatis mit Sitz in Noirmont. Litauen ist als erster europäischer Staat in diesem Jahr hinzugekommen. Nun macht sich die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) bereit für weitere Märkte. Eine weitere Finanzierungsrunde soll insgesamt 3 Millionen Franken einbringen. Daran beteiligt sich auch Laurent Dassault, der Sohn von Serge Dassault. Guiseppe Reale, Chef der Beziehungen zu Regierungen, bestätigt einen entsprechenden Bericht der Genfer Zeitung „Le Temps“. Im Vordergrund der Expansion ständen die Schweiz und die USA. Das Unternehmen sei auch im Gespräch mit möglichen Kunden in Südamerika und in Asien.

Die elektronische Fussfessel von Geosatis zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass sie kaum zerstört werden kann. Ausserdem sendet sie nicht nur über Radiofrequenzen Signale aus, sondern ist auch mit GPS-Sendern ausgestattet. Damit können ihre Träger stets lokalisiert werden. „Mit unserer Lösung können alle Reisen und wichtigen Bewegungen aufgezeichnet werden“, wird CEO und Mitgründer José Demetrio in einer Medienmitteilung zitiert. Eine Software löse Warnungen aus, sobald verdächtige Situationen oder riskante Verhaltensänderungen bemerkt würden. 

Geosatis wurde 2011 gegründet und beschäftigt derzeit 28 Mitarbeiter. Mehr als zehn sollen noch bis Ende Jahr hinzukommen. Neben dem Hauptsitz in Noirmont unterhält es auch ein Labor auf dem Campus der EPFL. stk

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