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report Life Sciences

«Prozesse töten Innovation»

03.07.2018

Neues begeistert den Serienunternehmer Neil Goldsmith. Wir haben mit ihm über passende Mitarbeitende für Start-ups und seine Zusammenarbeit mit BaseLaunch gesprochen.

BaselArea.swiss: Sie haben in den letzten 30 Jahren eine Reihe von Unternehmen gegründet und geleitet. Woher wussten Sie, dass das Unternehmertum Ihr Weg ist?

Neil Goldsmith: Das war reiner Zufall. Ich wollte eine Doktorarbeit schreiben, aber ein Problem zwang mich, meine Pläne zu ändern. Ich musste mir etwas anderes überlegen. Mein erstes Unternehmen beschäftigte sich mit der Anwendung der Spieltheorie in der Werbewirtschaft. Ich erkannte aber bald, dass dies nicht ganz meinen Interessen entsprach. Genau dann sah ich in der Sunday Times ein Stellenangebot: Ein Beratungsunternehmen suchte jemanden, der neue Unternehmen im Bereich Life Science startbereit machen und sie beratend unterstützen würde. Eines dieser Unternehmen war in Schweden ansässig und engagierte mich später als Troubleshooter bei der Unternehmensentwicklung. Anschliessend wurde mir eine Position als CEO in einer dänischen Diagnostikfirma angeboten, die später an Roche verkauft wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ich 31 Jahre alt. Die Investoren in diesem Unternehmen boten mir wiederum die Rolle als CEO von zwei weiteren ihrer Unternehmen an. So nahm es seinen Lauf, und ich wurde nach und nach proaktiver bei der Gründung von Neuunternehmen. Man könnte sagen, ich habe die Initiative ergriffen, aber eigentlich hat meine Karriere mich gefunden.

Sie haben oft mit Unternehmen zusammengearbeitet, die klein anfingen und stark wuchsen. Wie hat dieser Übergang die Möglichkeit für Innovation beeinflusst?

In meinem Verständnis bedeutet Innovation, dass Sie etwas wahrnehmen, was die anderen noch nicht wahrgenommen haben. Dies ist bei kleinen Unternehmen viel häufiger der Fall. Grosse Unternehmen müssen früher oder später Prozesse entwickeln – und Prozesse töten Innovation. Sie werden immer Ausnahmen finden, und es gibt Möglichkeiten, die Wirkung von Prozessen zu verzögern. Google zum Beispiel hat eine Vielzahl von Entscheidungen an die Mitarbeitenden an der Front abgegeben, um Innovation zu gewährleisten. Trotzdem denke ich, dass Sie schlussendlich immer von Prozessen eingeholt werden.

Was ist der grösste Unterschied zwischen der Verwaltung eines Privatunternehmens und einer Aktiengesellschaft? Was sagt Ihnen mehr zu?

Der Wechsel von einem Privatunternehmen zu einer Aktiengesellschaft bedeutet, dass sich Investoren und Vorstand ändern. In Privatunternehmen neigen Investoren und Vorstand dazu, sich zu durchmischen. Die Vorstandmitglieder selbst haben ein grosses Eigeninteresse. Sobald Sie an der Börse sind, spalten sich diese Rollen meistens auf; die Vorstandsmitglieder werden eher zu «Bewahrern». Obwohl sie tolle Leute sein können, sind sie zum Beispiel zwangsläufig risikoscheuer. Für eine Bank mag das völlig in Ordnung sein, aber ich bin mir unsicher, ob dies für Technologieunternehmen richtig ist. An der Börse zu sein ändert auch die Art der Kommunikation im Unternehmen. In einem privaten Unternehmen können Diskussionen offener stattfinden. Wie Sie wahrscheinlich ahnen, sagt mir ein Privatunternehmen mehr zu.

Was ist Ihrer Meinung nach ein entscheidendes Kriterium, um ein innovatives Unternehmen aufzubauen?

Die einzige und grösste Herausforderung besteht darin, die richtigen Personen zu finden. Es sind nicht so sehr die spezifischen Skills, die schwer zu finden sind, sondern es ist die Fähigkeit, in einer vagen und undefinierten Umgebung zu funktionieren. Sie besitzen nicht alle benötigten Ressourcen oder Informationen, aber Sie werden trotzdem kluge Entscheidungen treffen müssen. Besonders für Führungspersonen aus Grossunternehmen kann es eine Herausforderung sein, sich an ein Start-up anzupassen. Jeder durchläuft anfangs eine Lernkurve. Wenn Sie jedoch merken, wie Personen nach einigen Monaten im Unternehmen mehr Struktur verlangen und ihre Arbeitsbedingungen als chaotisch empfinden, werden sie sich wahrscheinlich nicht anpassen. Ich würde sagen, dass es mindestens in der Hälfte der Fälle aufgeht.

Sie haben entschieden, Ihr letztes Unternehmen, Evolva, in die Schweiz zu verlegen. Sie haben das Kapitel Evolva letztes Jahr abgeschlossen, aber Sie sind noch in der Schweiz...

Evolva war ursprünglich dänisch. Wir waren konfrontiert mit dem Problem, dass wir nur einen begrenzten Pool an Geld und Personen hatten, die wir für die Umsetzung unserer Pläne benötigten. Für uns kamen als mögliche Standorte das Vereinigte Königreich, die USA und die Schweiz in Frage. Letztendlich wählten wir die Schweiz. Basel ist als Life-Science-Drehscheibe ein naheliegender Standort. Zuerst konnten wir keine Labors finden. Dank der Unterstützung durch die Vorgängerorganisation von BaselArea.swiss und die BLKB konnten wir ein altes Lagerhaus kaufen und in Labors umwandeln. Es war eine gute Entscheidung, uns hier niederzulassen, und ich wohne immer noch gerne in Delémont.

Nichtstun ist für Sie ein Fremdwort. Woran arbeiten Sie gerade?

Ich arbeite zurzeit an der Gründung einer neuen Gruppe von Unternehmen, sowohl in den klassischen Gesundheitsbereichen als auch im Verbraucherbereich. Beide Bereiche haben ein unheimliches Potenzial, brauchen aber neue Businessmodelle. Ausserdem bin ich Mitglied im Verwaltungsrat des  Biotechunternehmens Unibio, dem es gelungen ist, den Fermentationsprozess von Methangas in Protein auf ein wirtschaftliches Level zu bringen. Darüber hinaus unterstütze ich Start-ups durch gemeinnützige Organisationen wie BaselArea.swiss und dessen Healthcare Accelerator-Programm BaseLaunch.

Wo sehen Sie das Potenzial für die Start-up-Szene in Basel? Und wie werden Sie in Zusammenarbeit mit BaseLaunch dazu beitragen?

Aufgrund des wissenschaftlichen Talents und der unübertroffenen Führungskompetenz, die von den Grossunternehmen vermittelt wird, sollte Basel eine überaus lebendige Start-up-Szene haben. Dabei schadet es auch nichts, dass es der Schweiz nicht an Geld mangelt. Ich glaube, es könnte durchaus noch dynamischer zugehen. Üblicherweise wird das beste Talent in den Grossunternehmen abgeschöpft. Ausserdem müsste die Verbindung von Geld und Ideen besser sein. BaseLaunch hat in den letzten zwei Jahren angefangen, einige dieser Diskrepanzen in Angriff zu nehmen. Dabei wird auf das Wissen der grossen Pharmaunternehmen gebaut, um die Gründung neuer Unternehmungen zu unterstützen. In der Zukunft wollen wir diesen Ansatz weiter ausbauen.

Wo finden Sie Projekte, bei denen es sich lohnt, sie weiterzuverfolgen?

Wenn Unternehmen wachsen, dann schränken sie zwangsläufig ihren Fokus ein. Ich kann mich nicht erinnern, je das Gegenteil gesehen zu haben. Das heisst, viele interessante Dinge werden heruntergestuft. Ich versuche herauszufiltern, was Unternehmen nicht mehr benötigen. Dies hat den Vorteil, dass ich mit einem Gegenstand beginnen kann, der schon aufgearbeitet wurde und der wirtschaftlich fundiert ist. Innovation entsteht nicht nur in den Universitäten. Manchmal glaube ich, der öffentliche Sektor vergisst das, wenn er seine Unterstützungsangebote aufstellt.

Welche Ziele und Werte haben Ihre Unternehmen gemeinsam? Gibt es einen roten Faden?

Ich möchte Produkte erstellen, die aussagekräftig sind und die mindestens für einen Teil der Welt einen echten Unterschied machen – also keine «mee too»-Produkte. Das ist beispielsweise mit Personal Chemistry gelungen, einem Unternehmen, das ich 1996 mitgegründet habe. Als Vorreiter haben wir die Anwendung von Mikrowellen in der organischen Synthesechemie ermöglicht. Heute hat fast jedes Chemielabor eines oder mehrere solcher Instrumente, die täglich verwendet werden. Ich freue mich, wenn ich diese Geräte sehe, selbst wenn sie von einem Konkurrenten stammen.

Wie leicht ist es für Sie, Finanzmittel für Ihre Unternehmungen zu finden?

Es ist nie einfach. Eines der Probleme besteht darin, dass Investoren gerne in Rudeln jagen. Das führt dazu, dass sie ungewohnte Ideen meiden. Und wenn ihnen eine Idee gefällt, müssen andere ebenfalls davon überzeugt werden. Europa ist zu konservativ, was die Finanzierung von Ideen betrifft. Es ist frustrierend, denn ich denke, dass unkonventionelle Ideen auch Potenzial für Unternehmen haben – wie die Amerikaner immer wieder bewiesen haben.

Wann erkennen Sie, dass es Zeit ist, ein Unternehmen zu verlassen?

Wenn es um Optimierung geht, muss ich weiterziehen. Es ist ein normaler Prozess, den die meisten Organisationen durchlaufen. Sobald ein Unternehmen seinen Sweet Spot gefunden hat, geht es darum, zu optimieren. Das ist nichts für mich. Ich erschaffe gerne Dinge. Und ich gehe niemals den gleichen Weg zweimal.

report Life Sciences

Synendos Therapeutics erhält Förderung von der EU

29.07.2019

report BaselArea.swiss

BaseLaunch gehört zu den weltweit führenden Acceleratoren

06.06.2019

report Invest in Basel region

«Wir werden nicht vor Risiken zurückscheuen»

05.06.2018

2016 eröffnete Roivant Sciences ihr globales Headquarter in Basel. Der Gründer und CEO von Roivant, Vivek Ramaswamy, sprach mit uns über sein schnell wachsendes Unternehmen, seine Prioritäten und über die Rolle, die Roivant im Basler Life Sciences-Ökosystem spielen will.

BaselArea.swiss: Sie haben ein Unternehmen gegründet und aufgebaut. Welche Elemente waren dabei ausschlaggebend?

Vivek Ramaswamy: In der Biotech-Branche braucht man drei wesentliche Elemente, um ein grossartiges Unternehmen aufzubauen: wirksame Arzneimittel, gute Mitarbeitende und ausreichend Kapital. Natürlich ist es schwierig, vor den klinischen Versuchen zu wissen, welche Medikamente bestehen werden. Deswegen strebe ich seit der Gründung von Roivant ein breit gefächertes Portfolio an. Mein Ziel war ein Unternehmen, dessen Erfolg sich an der Anzahl und der Qualität der Produkte, die wir auf den Markt bringen, messen lässt. Es soll nicht allein vom Erfolg oder Misserfolg eines bestimmten Arzneimittels abhängen. Ich bin davon überzeugt, dass die Qualität unserer Mitarbeitenden und unsere kulturellen Grundsätze, die sich insbesondere auf die Wertschöpfung und die Innovation in allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit fokussieren, den langfristigen Erfolg des Unternehmens ausmachen. Wir sind in einer teuren und riskanten Branche unterwegs. Man muss hohe Investitionen tätigen, bevor man Ergebnisse erzielt. Deshalb bin ich unseren Investoren für ihre Unterstützung sehr dankbar. Letztlich ist jedoch das Geld, das wir aufgebracht haben, keine Leistung als solche, sondern nur ein wesentlicher Faktor. 

Roivant ist enorm schnell gewachsen. Wie halten Sie den Unternehmergeist in der Firma aufrecht?

Für unser Modell ist der Unternehmergeist unabdingbar. Unsere Firma fusst auf dem Grundsatz, dass kleiner meistens besser ist. Aus diesem Grund wird Roivant nicht zentral gesteuert. Stattdessen skalieren wir das Geschäft über die Gründung von Tochtergesellschaften, die wir vollständig oder mehrheitlich halten und «Vants» nennen. Heute beschäftigen wir in unserer Unternehmensfamilie mehr als 600 Personen. Man kann zu Recht sagen, dass es zu meinen wichtigsten Prioritäten gehört, den Unternehmergeists aufrechtzuerhalten.

Inwieweit dürfen die Vants ihren eigenen Unternehmergeist entwickeln?

Betrachten Sie Roivant als Elternteil, der allen Vants einen Teil seiner DNA vererbt. Wir suchen auch die Führungskräfte sorgfältig aus, die wiederum ihre eigene DNA beisteuern. Obwohl jedes Vant Roivant stark ähnelt, besitzt es doch seinen eigenen einzigartigen Genotyp. Es gibt gemeinsame kulturelle Prinzipien, aber auch wichtige Unterscheidungsmerkmale. Wir betrachten Verschiedenartigkeit als Wettbewerbsvorteil.

Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?

Wir haben Glück, dass wir bereits relativ früh in unserer Geschichte sowohl Erfolge als auch Misserfolge verzeichnet haben. Wir könnten keine gute Arbeit leisten, wenn wir nur erfolgreich wären, denn das würde darauf hindeuten, dass wir nicht genügend Risiken eingehen, um Patienten zu helfen. Misserfolgen begegnen wir auf drei Arten. Erstens anerkennen wir sie als nötige Folge unserer allgemeinen Strategie. Zweitens bauen wir ein vielfältiges Portfolio auf, statt den Erfolg unseres Unternehmens auf ein einziges Arzneimittel zu setzen. Schliesslich bekennen wir uns offen zu unseren Misserfolgen und nutzen sie, um aus ihnen zu lernen. Als unser Medikament für Alzheimer, Intepirdine, die Phase III nicht bestand, beschönigten wir das Ergebnis nicht. Wir reagierten aber auch nicht über. Vor Risiken in ähnlichen Bereichen, in denen ein hoher ungedeckter Bedarf besteht, werden wir auch künftig nicht zurückscheuen. Wir treffen gut durchdachte Entscheide in allen Therapiebereichen und akzeptieren dabei die Möglichkeit eines Misserfolgs.

Sie haben Basel als Standort für den internationalen Sitz Ihres Unternehmens gewählt. Welche Aspekte haben Sie überzeugt?

Zuerst einmal die Talente. Wir glauben an Vielfalt, deshalb rekrutieren wir sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Pharmabranche. Basel ist in diesem Sinn sinnbildhaft, weil die Region viele Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen vereint. Sie sprechen verschiedene Sprachen und bringen unterschiedliche Erfahrungen und Ausbildungen mit. Diese Mischung sorgt für ein warmherziges, gastfreundliches und innovatives Umfeld, das der Kultur entspricht, die wir bei Roivant anstreben. Ferner zeichnet sich der Standort Basel durch das Erbe der erfolgreichen pharmazeutischen Produkte aus, die hier entwickelt wurden. Deshalb wollten wir unser Unternehmen schon möglichst früh in der Region etablieren. Neben den grossen multinationalen Konzernen, für die Basel bekannt ist, gibt es viele junge, aktive Unternehmen, die sich auf diese Tradition stützen. Wir wollen ein Teil davon sein.

Wie hat sich Roivant in Basel eingelebt? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Ja, allerdings mit einer Einschränkung: Basel scheint nicht an Klimaanlagen zu glauben! Spass beiseite, unsere Erwartungen wurden in vielen Belangen sogar übertroffen. Ich finde die Community sehr entgegenkommend. Wir haben uns sofort wohl gefühlt. Wir konnten talentierte Mitarbeitende gewinnen und einen positiven Dialog mit mehreren Unternehmen in der Umgebung aufbauen. Wir suchen weiterhin nach neuen Chancen in der Region und freuen uns darüber, wie das Ökosystem uns aufgenommen hat und unser Wachstum ermöglicht. Die Partnerschaften, die wir geschlossen haben, sind für uns wesentlich. Dazu gehören natürlich auch BaselArea.swiss und der BaseLaunch Accelerator.

Wir freuen uns, dass Sie dabei sind. Wie tragen Sie zum Accelerator Programm bei?

Mit unserem Geschäftsmodell sind wir bestrebt, die Gründung neuer Unternehmen zu beschleunigen, deshalb war es nur logisch, dass wir auch BaseLaunch unterstützen. Wir können unsere Erfahrung nutzen, um anderen Unternehmen zu helfen, ihre eigenen Start-ups zu lancieren und auszubauen. Wir unterstützen BaseLaunch bei der Projektauswahl. Zudem stehen wir mit Beratern und Mentoren zur Verfügung. Wir finden es grossartig, die lokalen Start-ups auf diese Weise zu unterstützen und unsere Beziehungen zu anderen Unternehmen in Basel auszubauen. Wir freuen uns, dass wir dazugehören.

Wie sehen die Aussichten für den Firmenhauptsitz in Basel aus?

Kurz gesagt, wir werden weiterwachsen. Alle Vants werden Basel als Business Hub benutzen, um ihre Partnerschaften in Europa zu entwickeln und zu pflegen. Wir haben als Unternehmen begonnen, das sich auf Wirkstoffe konzentriert, die aufgegeben wurden. Wir wollen aber auch die Entwicklung in den Pipelines anderer Unternehmen beschleunigen. Basel ist ideal gelegen, um diesen Plan mit europäischen Unternehmen umzusetzen.

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T3 Pharmaceuticals gewinnt W.A. de Vigier Preis

28.05.2019

report BaselArea.swiss

BaseLaunch gehört zu Europas Spitze

21.05.2019

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Meet the BaseLaunch Startups

11.03.2018

Six of the BaseLaunch startups recently started Phase II. They received either grants up to 250,000 Swiss francs or gained free of charge access to BaseLaunch laboratory and office space at the Switzerland Innovation Park Basel Area. Hear what the startups, the BaseLaunch team and selection committee members experienced in the first year. Find out more about what makes BaseLaunch unique.

The BaseLaunch accelerator is now open for applications for the second cycle. Entrepreneurs with a healthcare based project or a game-changing innovation in diagnostics, medtech or related field at the pre-seed or seed funding stage are invited to submit their applications to the program.

Following the application deadline on 14 May, promising projects will be admitted to the accelerator program for a period of 15 months. In phase I, the startups will benefit from the support of industry experts, office- and laboratory space free of charge and access to healthcare partners. After three months, they will be invited to present their idea to the selection committee. They will determine which promising startups will proceed to Phase II that runs for one year.

BaseLaunch is backed by five industry leaders — Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer, Roche and Roivant Sciences. Other public and private partners such as KPMG and Vossius & Partner also support the initiative.

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Alentis nimmt 12,5 Millionen Franken ein

30.04.2019

report BaselArea.swiss

Fully equipped lab spaces at the Switzerland Innovation Park Basel Area

29.04.2019

report BaselArea.swiss

13 Startup-Projekte qualifizieren sich für die erste Phase von BaseLaunch

18.09.2017

Am 14. September startete das Healthcare Accelerator-Programm BaseLaunch von BaselArea.swiss. Aus über 100 Bewerbungen aus mehr als 30 Ländern wählte das Selection Committee 13 Projekte für Phase I aus. Diese werden nun während drei Monaten zusammen mit Industrieexperten ihren Business Case schärfen.

Über 100 Projekte aus mehr als 30 Ländern haben sich für das Accelerator-Programm BaseLaunch von BaselArea.swiss beworben. Die Bandbreite der eingereichten Projekte reichte von Therapeutika sowie Diagnostik über Digital Healthcare bis hin zu Medtech. Statt der vorgesehenen 10 nominierte das Auswahlkomitee dreizehn vielversprechende Projekte für die erste Phase. «Die hohe Innovationskraft der Bewerbungen war beeindruckend», sagt Trudi Haemmerli, CEO von PerioC Ltd sowie Managing Director bei TruStep Consulting GmbH, die dem Gremium vorsteht. «Wir sind gespannt, wie die ausgewählten Projekte die Phase I nutzen werden, um ihren Business Case weiter zu schärfen.»

Gemäss Stephan Emmerth, bei BaselArea.swiss Business Developement Manager für BaseLaunch widmen sich die ausgewählten Projekte den verschiedensten Zielen: Verfolgt werden neue Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer, neuartige Immuntherapien, innovative Delivery Methoden oder die nächste Generation von Gentherapien für die Krebsbehandlung. Andere Projekte zielen auf die Entwicklung neuer diagnostische Verfahren, um Biomarker für Krebserkrankungen zu finden oder mittels digitaler Messmethoden die Erkennung von neurologischen Erkrankungen zu revolutionieren.

Ebenso breit präsentierte sich das Entwicklungsstadium der Projekte: Eingereicht wurden sowohl Projekte, die im Rahmen von BaseLaunch ein Unternehmen gründen wollen sowie existierende Startups, die bereits erste erfolgreiche Finanzierungsrunden hinter sich haben und mit BaseLaunch Ihre Firma erfolgreich weiterentwickeln möchten. Auch der berufliche Werdegang der Gründer ist unterschiedlich. Einerseits haben die Bewerber langjährige Forschungs- und Entwicklungserfahrung in der Industrie, andererseits wurden Gründer aus dem universitären Umfeld für Phase I ausgewählt.

«Wir haben die vielversprechendsten Projekte ausgewählt. Zudem sollen die Projekte möglichst viel von BaseLaunch und dem regionalen Life Sciences-Ökosystem profitieren», betont Alethia de León, Managing Director bei BaseLaunch. Geachtet wurde vor allem auf eine solide wissenschaftliche und technische Basis, einen hohen Grad an Innovation sowie auf das unternehmerische Potenzial des Gründerteams. De León hob auch den produktiven Auswahlprozess hervor. Dem Auswahlgremium gehören unter anderen Vertreter der Healthcare-Partner Johnson & Johnson Innovation, Novartis Venture Fund, Pfizer sowie Roche an: «Wir hatten während des Auswahlprozesses sehr konstruktive Diskussionen.»

Die dreizehn ausgewählten Startups haben ab dem 14. September drei Monate Zeit, um ihre Geschäftsidee weiterzuentwickeln. Dabei werden sie vom BaseLaunch-Team sowie von erfahrenen Unternehmern und Beratern unterstützt. In dieser ersten Phase stehen den Projekten jeweils bis zu 10'000 Franken zur Verfügung. Anschliessend wählt das Selection Committee unter den Projekten der Phase I drei für die Phase II aus. Diese dauert zwölf Monate, wobei die Projekte mit je bis zu 250'000 Franken unterstützt werden. Zudem erhalten sie Zugang zum BaseLaunch-Lab im Switzerland Innovation Park Basel Area, um wichtige Meilensteine in der Forschung zu erreichen und ihren Business Cases weiterzuentwickeln.

Die ausgewählten Projekte im Überblick:

ABBA Therapeutics entwickelt neue therapeutische Antikörper für die Krebsimmuntherapie.

Das β-catenin-Projekt soll neue Therapieansätze für Dickdarm-, Lungen-, Leber-, Brust-, Gehirn und Eierstockkrebs entwickeln, mit denen der menschliche Körper von pathologischen Proteinen befreit werden soll.

CellSpring analysiert menschliche Zellen, die in einem besonderen dreidimensionalen Milieu gezüchtet werden, um neue Instrumente zur Früherkennung von Krebs zu entwickeln.

Eyemove versucht, neurologische Krankheiten im Frühstadium durch Eye-Tracking zu erkennen.

Polyneuron Pharmaceuticals hat sich der Entwicklung einer vielversprechenden neuen Arzneimittelklasse zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten verpflichtet.

Das SERI Projekt entwickelt neue Arzneimittel zur Behandlung von Angststörungen und Stress. Diese modulieren die Aktivität der Cannabinoide im menschlichen Körper.

SunRegen entwickelt neue Arzneimittel für neurodegenerative Krankheiten.

T3 Pharma entwickelt die nächste Generation von bakterien-basierenden Krebstherapien.

T-CURX ist bestrebt, mit der «UltraModularCAR»-Plattform die nächste Generation  von CAR-T basierten Immuntherapien zu entwickeln.

TEPTHERA hat sich zum Ziel gesetzt, neue therapeutische Krebsimpfungen zu entwickeln.

TheraNASH entwickelt individuell abgestimmte Arzneimittel für die Behandlung der nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), die weltweit auf dem Vormarsch ist und zu Leberkrebs führt.

VERSAMEB entwickelt neue Ansätze im Bereich der regenerativen Medizin.

Ein Biotech-Unternehmen, das nicht genannt werden möchte, entwickelt neue Arzneimittel für Immuntherapien gegen Krebs.

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Event Impressions and some Key Quotes: Perfecting Partnerships for Life Sciences Startup S...

02.04.2019

report Life Sciences

Neu im Switzerland Innovation Park Basel Area: SunRegen

05.03.2019

report BaselArea.swiss

BaseLaunch kann das Potential des Life Sciences Ökosystems Basel voll ausschöpfen

15.03.2017

Der neue Accellerator für Healthcare Ventures, BaseLaunch, will die besten Startups anziehen und damit auch Impulse für etablierte Player geben. Dabei setzt das Projekt gemäss Managing Director Alethia de Léon konsequent auf Qualität und das konzentrierte Know-how in der Region.

Was macht BaseLaunch einzigartig?

Der fortwährende Austausch mit ansässigen Branchengrössen, die in der Projektauswahl mitwirken und überdies auch selbst Kapital zur Verfügung stellen können, ist zentral für das Konzept von BaseLaunch. Wir richten uns sehr konsequent an den individuellen Bedürfnisse von Gründern aus und können das konzentrierte Knowhow sowie die vielseitigen Partnering-Potenziale im Life-Sciences-Ökosystem Basel voll ausschöpfen. Damit kann sich BaseLaunch auch an Startups richten, die für andere Programme zu wenig weit entwickelt sind.

Für welche Art von Projekten ist BaseLaunch besonders geeignet?

BaseLaunch ist offen für alle Projekte im Bereich Healthcare. Geografisch liegt der Fokus auf der Schweiz und Europa. Unsere Labors im Switzerland Innovation Park Basel Area sind auf Therapeutics spezialisiert. Aber innovative Konzepte in den Bereichen Diagnostics und Medtech sind ebenfalls eingeladen, am Accelerator zu partizipieren.

Operativ wird das Projekt von BaselArea.swiss geführt, unter einem separaten Brand. Warum dieses Setup?

BaseLaunch will die innovativsten und vielversprechendsten Healthcare-finden, sie unterstützen und in das hiesige Healthcare-Ökosystem einbetten. Damit ist BaseLaunch ein wichtiger Teil der Kerntätigkeit von BaselArea.swiss. Aufgrund der unterschiedlichen Finanzierungs- und Entscheidungsstruktur und im Sinne eines fokussierten Marktauftrittes macht es aber Sinn, mit dem Accelerator eine separate Marke aufzubauen.

Ist es denn Aufgabe des Staates, in Startups zu investieren?

Es werden keine öffentlichen Mittel in Projekte investiert. Die Kantone finanzieren den operativen Betrieb von BaseLaunch. Was direkt in die Startups fliesst, kommt von privater Hand. Mit BaseLaunch sorgt also BaselArea.swiss für die richtigen Rahmenbedingungen, indem sie als neutraler Partner der Industrie mit entsprechenden Programmen das Entstehen von neuen Firmen begünstigt. Und man darf nicht vergessen, dass man anderenorts viel offensiver vorgeht mit staatlichen Mitteln. Es ist wichtig, hierbei nicht ins Hintertreffen zu gelangen und im hart umkämpften Standortwettbewerb dran zu bleiben - ohne freilich unsere liberale Wirtschaftsordnung zu verzerren.

Warum braucht es denn überhaupt mehr Startups?

Startups braucht es in erster Linie, damit aus Wissen auch Wertschöpfung entsteht. Wenn wir Milliarden in die akademische Forschung investieren, braucht es auch entsprechende Strukturen, um aus Erfindungen Innovationen zu machen. Es hat sich gezeigt, dass Startups hierfür mehr und mehr eine entscheidende Rolle übernehmen. Darüber hinaus haben Startups das Potential, bei Erfolg sehr schnell zu wachsen und dadurch sehr viele hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Actelion, das ja auch mal als Startup angefangen hat, ist das beste Beispiel hierfür. Indem es BaseLaunch gelinngt, mit den besten Startup-Projekte zu arbeiten, generiert dies auch Impulse für etablierte Unternehmen sowie für das gesamte Ökosystem..

Ist das hiesige Umfeld für Startups überhaupt interessant, die Lebenshaltungskosten dürften Gründer zunächst mal eher abschrecken?

Das Silicon Valley, London oder Boston sind nicht günstiger. Die einzigartigen Vorteile des lokalen Life-Sciences-Ökosystems mit einer in Europa nicht zu übertreffenden Dichte an Talent, Pharma-Entscheidern und Kapital geben bei unseren Gründern letztlich den Ausschlag. Wir machen die Erfahrung, dass wir in diesen wirklich entscheidenden Bereichen, die ja gerade für junge Unternehmen „Must-Haves“ sind, so viele Punkte sammeln kann, dass unter dem Strich das Gesamtpaket mehr als stimmt. Nicht umsonst haben wir in den vergangenen Jahren einen steten Zuwachs an Gründungen von ausserhalb der Region gesehen.

Alethia de Léon

Die gebürtige Mexikanerin Alethia de Léon hat am Massachusetts Institute of Technology und an der Harvard Business School studiert. Nach Stationen im Healthcare Investment und im Product Developement war sie bis 2015 bei Novartis Global Head of Search and Evaluation, Business Development and Licensing für das Neuroscience Business. Neben der Führung von BaseLaunch ist Alethia de Léon zudem CEO und Gründerin des Startups Senes Sciences GmbH.

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Anaveon nimmt 35 Millionen Franken ein

26.02.2019

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BaseLaunch funds four healthcare ventures

05.02.2019

report BaselArea.swiss

Startup-Accelerator BaseLaunch will vielversprechende Healthcare-Jungunternehmen an den eu...

22.02.2017

BaseLaunch, das neue Schweizer Beschleunigungsprogramm für Healthcare-Startups, bietet ausgesuchten Jungunternehmen Zugang zur Life-Sciences-Wertschöpfungskette der Region Basel. Das von BaselArea.swiss initiierte und operativ geführte BaseLaunch geniesst die Unterstützung von Novartis Venture Fund, Johnson & Johnson Innovation sowie Pfizer und ist Healthcare-Partner des Kickstart Accelerator von digitalswitzerland.

BaselArea.swiss, die Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura, lancierte heute den neuen Schweizer Healthcare-Startup-Accelerator BaseLaunch. BaseLaunch soll die einzigartige Position der Region Basel als globale Drehscheibe der Life-Sciences-Branche und deren steigende Popularität bei Investoren nutzen, um die nächste Generation erfolgreicher Firmen mit einem auf Healthcare-Unternehmer zugeschnittenen Angebot anzuziehen.

“Eine gesunde und gut abgestützte Startup-Szene ist eine Voraussetzung, um den absoluten Spitzenplatz der Schweizer Life-Sciences-Wirtschaft zu stärken und weiter auszubauen”, hielt Domenico Scala, Präsident von BaselArea.swiss, fest. “Es besteht viel Nachholbedarf für die Schweiz in diesem Bereich und BaseLaunch ist ein strategisches Verbindungsstück, um diese Lücke zu schliessen.” “Die Erfahrung von BaselArea.swiss im Vernetzen von Innovatoren und in der Förderung von Unternehmern erlaubt es BaseLaunch, sich spezifisch auf die Bedürfnisse von Healthcare-Startups zu konzentrieren. Gleichzeitig bereichert BaselArea.swiss auf diesem Weg die herausragende Innovationslandschaft der Schweiz, besonders im Gebiet der Life-Sciences”, bemerkte Dr. Christof Klöpper, CEO von BaselArea.swiss. BaseLaunch ist das designierte Healthcare-Programm im Rahmen des Kickstart Accelerator von digitalswitzerland und pflegt Partnerschaften mit weiteren etablierten öffentlichen sowie privatwirtschaftlichen Organisationen. Es ist somit eng an wichtigen nationalen und regionalen Initiativen ausgerichtet. Bereits heute geniesst BaseLaunch die Unterstützung weltweit tätiger bio-pharmazeutischer Unternehmen und Innovationsführer wie Novartis Venture Fund, Johnson & Johnson Innovation und Pfizer. Als Healthcare-Partner bringen sie sich in BaseLaunch ein, um bahnbrechende und förderungswürdige Innovationen zu finden, die dringenden medizinischen Herausforderungen begegnen. „BaseLaunch will die besten Innovatoren im Healthcare-Bereich unterstützen, indem es ihnen direkten Zugang zu gründerfreundlichen Geldmitteln, Knowhow, Branchenkontakten und einer hochmodernen Infrastruktur verschafft. Wir möchten die Startups individuell anleiten und ihnen die Möglichkeit verschaffen, vollends in der Life-Sciences-Wertschöpfungskette aufzugehen“, erklärte Alethia de Léon, CEO von BaseLaunch.

Ein Programmzyklus erstreckt sich über zwei Phasen und insgesamt 15 Monate. In der ersten Phase, die drei Monate dauert, arbeiten die Firmengründer eng mit dem Team von BaseLaunch und einem Netzwerk erfahrener Unternehmer und Berater an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee. Die finanziellen Beiträge von BaseLaunch hierfür reichen bis 10 000 Franken pro Projekt. Bis zu drei Startups werden für die zweite Phase ausgewählt und erhalten dort die Chance, in den Labors des Switzerland Innovation Park Basel Area innerhalb eines Jahres Forschungsdaten zu generieren und Meilensteine ihres Businessplans zu erreichen. Hierfür werden ihnen bis zu 250 000 Franken an Fördergeldern zugesprochen.

Bewerbungen für den ersten Zyklus des Programms nimmt BaseLaunch bis zum 30. Juni 2017 entgegen. Weitere Programmzyklen beginnen in der zweiten Hälfte 2018 und 2019. Ein Auswahlkomitee bestehend aus Branchenexperten wählt unter den Bewerbern die Startups aus, die in das Programm aufgenommen werden.

 

Statements der Healthcare-Partner von BaseLaunch

Richard Mason, Head, Johnson & Johnson London Innovation Centre:
„Dieses Programm stellt ausgewählten Startups Fördergelder und Laborplätze zur Verfügung, ohne eine Beteiligung am Firmenerfolg als Gegenleistung zu fordern. Dies macht deutlich: Wir wollen hier für Startups eine optimale Umgebung schaffen, die sich darauf konzentriert, bahnbrechende Wissenschaftsleistungen und grossartige Ideen im Schweizer Kontext zu unterstützen.“

Dr. Anja König, Managing Director, Novartis Venture Fund:
„Wir helfen gerne dabei, der Anziehungskraft der Region Basel für europäische Healthcare-Jungunternehmen weitere Energie zuzuführen, indem wir Startups die Unterstützung zukommen lassen, die sie zur Beschleunigung ihrer Entwicklung benötigen.“

Uwe Schoenbeck, Chief Scientific Officer, External Research and Development Innovation & Senior Vice President, Worldwide Research and Development, Pfizer:
„Durch Pfizers Unterstützung von BaseLaunch hoffen wir, das Tempo zu beschleunigen, in dem verheissungsvollen wissenschaftlichen Errungenschaften in potenzielle Arzneimittel umgewandelt werden.“

 

report

Infographic: The Basel Biotech & Pharma Ecosystem

07.01.2019

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SunRegen Healthcare gewinnt Start-up-Wettbewerb

08.11.2018

report BaselArea.swiss

Basler Initiative fördert Life-Science-Jungunternehmen

01.02.2017

Die vom Standortförderer BaselArea.swiss initiierte und durchgeführte Accelerator-Initiative BaseLaunch ist neuer Partner des Förderprogramms für Jungunternehmen Kickstart. Dadurch werden im zweiten Programm von Kickstart auch Life-Science-Start-ups gefördert.

BaseLaunch wird am 22. Februar lanciert, wie BaselArea.swiss in einer Ankündigung bekanntmacht. Die Initiative will die nächste Generation von Life-Science-Unternehmen in der Region Basel hervorbringen. Dazu dient auch die Zusammenarbeit mit Kickstart, einem der grössten firmenübergreifenden Förderprogramme für Jungunternehmen in Europa und der wichtigsten Initiative von digitalswitzerland. Kickstart startet nun sein zweites Programm.

„Mit der zweiten Edition in Zürich und Ausweitung nach Basel erreicht digitalswitzerland ein wichtiges Etappenziel: die Durchführung des grössten europäischen Start-up-Accelerators“, wird Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, in einer Medienmitteilung von digitalswitzerland und Kickstart zitiert. In Basel, „dem Life Sciences Hotspot der Schweiz“, könne somit „bisher unentdecktes Innovationspotenzial erschlossen werden“, heisst es ergänzend in der Mitteilung.

Für den Kickstart Accelerator werden maximal 30 Jungunternehmen ausgewählt, die ihre Ideen in einem elfwöchigen Programm im Impact Hub Zürich weiterentwickeln können. Neben den Life Sciences werden die Start-ups aus den Branchen Nahrungsmittel, Finanztechnologie, intelligente Städte und Robotersysteme kommen. Die Start-ups werden dabei von hochkarätigen Mentoren und Partnerfirmen unterstützt. Sie können bis zu 25.000 Franken gewinnen und erhalten monatliche Stipendien. „Durch die Zusammenarbeit mit Grossunternehmen profitieren die Jungunternehmer vom Know-how der Grossfirmen, dem Zugang zu einem grossen Kundennetzwerk und der Möglichkeit gemeinsamer Produktentwicklungen“, heisst es von Carola Wahl, Head of Transformation & Market Management bei AXA Winterthur, einer der Partnerfirmen.

Interessierte Jungunternehmen können sich bei Kickstart Accelerator bewerben.

 

report

BaseLaunch’s second round – 10 projects enter Phase I

18.09.2018

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BaseLaunch Start-up Polyneuron nimmt frische Mittel ein

14.05.2018

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