Reports

 
report Industrial Transformation

«Das Level an Innovation im Jura fasziniert mich»

11.06.2019

Der Switzerland Innovation Park Basel Area umfasst mit Allschwil und Basel bereits zwei Standorte und wird bald um einen dritten Ableger im Jura erweitert. Dieser jurassische Standort wird zurzeit auf dem Campus Innodel in der Gemeinde Courroux, zwischen Delémont und Courrendlin, eingerichtet. Die offizielle Einweihung wird am 25. Oktober gefeiert.

Damit wird die intensive Arbeit gekrönt, die verschiedene regionale Akteure im Rahmen des ehrgeizigen Bundesprojektes bereits geleistet haben. Ziel der Innovationsparks ist es, Forschung und Entwicklung in der Schweiz und insbesondere in den Regionen zu fördern, sagt Frank Kumli, Leiter Innovation & Entrepreneurship bei BaselArea.swiss im Interview mit "Le Quotidien Jurassien".

Le Quotidien Jurassien: Was bedeutet der jurassische Standort für den Switzerland Innovation Park Basel Area?

Frank Kumli: Es ist ein Schritt nach vorne für die Innovation in der Region. Der Park fokussiert wie die anderen Standorte auch auf die Beschleunigung der Innovationstätigkeit. So kann sich der Jura endlich auch im Innovationspark einbringen. Für uns ist es sehr wichtig, dass der Jura daran teilnehmen kann und dass wir vom jurassischen Fachwissen und Know-how profitieren und zugleich die wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der Region fördern können. Für uns bietet der Switzerland Innovation Park Basel Area eine einzigartige Chance, diesen jurassischen Standort zu führen und zu unterstützen.

Welche Erwartungen werden an den jurassischen Standort gestellt?

Natürlich erwarten wir einen dynamischen Standort, an dem vieles geschieht, an dem die Menschen zusammenfinden, um neue Ideen zu entwickeln, sich auszutauschen und Innovationsprojekte aufzugleisen. Es muss im Bereich Innovation eine Schnittstelle entstehen zwischen den drei Kantonen Basel-Stadt, Baselland und Jura.

Wie viele Arbeitsplätze bietet der Standort?

Insgesamt verfügen wir über 1200 m² Fläche. Dies entspricht rund 60 Arbeitsplätzen, wobei diese zum Teil auch geteilt werden, d. h. es handelt sich etwa um 30 bis 35 Stellen.

Haben sich bereits Interessenten gemeldet?

Wir arbeiten eng mit der jurassischen Industrie- und Handelskammer und ihrem Direktor Pierre-Alain Berret zusammen, um den Innovationspark unter den KMU-Unternehmern im Jura bekannt zu machen. Viele haben Interesse an einer Zusammenarbeit geäussert. Darüber hinaus haben jurassische und französische Start-ups ihre Bereitschaft bekundet, sich am Standort niederzulassen.

Und wie sieht es mit den Bildungseinrichtungen aus?

Auf akademischer Ebene ist es uns gelungen, das Interesse des Schweizerischen Forschungszentrums für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) zu wecken, das am Standort vertreten sein wird. Wir haben auch mit der Hochschule HE-Arc gesprochen, um abzuklären, wie deren Präsenz am Standort integriert werden könnte. Diesbezüglich werden derzeit verschiedene Verträge unterzeichnet. Ziel ist es, eine gesunde Mischung aus Start-ups, akademischen Projekten und Unternehmensprojekten zu haben.

In welchen Bereichen wollen Sie ansetzen?

Wir setzen zwei Schwerpunkte: Es wird Projekte im Bereich Gesundheit und im Bereich Unternehmensflexibilität geben. Wir werden die Uhrmacherkunst nicht neu erfinden, sondern untersuchen, wie wir regionale Unternehmen verändern können, um sie flexibler zu gestalten, damit sie auf die Herausforderungen unserer im stetigen Wandel begriffenen Welt reagieren können. Im Gesundheitswesen arbeiten wir eng mit dem Spital Jura, seinem Direktor Thierry Charmillot und dem Vorsteher des Amtes für Gesundheit, Nicolas Pétremand, zusammen.

Was werden Sie im Gesundheitsbereich genau tun?

Wir haben Überlegungen angestossen mit Professor Hans-Florian Zeilhofer vom Universitätsspital Basel, mit dem wir mehrere gemeinsame Projekte geplant haben. Hans-Florian Zeilhofer hat sich auf Robotik und Automation in der Chirurgie spezialisiert. Er ist überzeugt, dass im Jura viel Know-how steckt, das in diesem Bereich umgesetzt werden könnte. Er hat bereits mit jurassischen Unternehmen zusammengearbeitet, besonders im 3D-Druck. Ziel ist es, über Haus- und Gebäudetechnik das Wohnumfeld von Patienten abzusichern, um diese früher aus dem Spital entlassen zu können, aber auch, den Eintritt in Heime nach Möglichkeit aufzuschieben und so die Zeit, die man zu Hause verbringen kann, zu verlängern.

Wie lange wird es dauern, bis Sie voll ausgelastet sind?

Da sind wir relativ optimistisch, angesichts der Unterstützung, die wir von der Industrie- und Handelskammer, vom Gesundheitsamt und von den Hochschulen erhalten. Ich denke, wir werden innert Jahresfrist weitgehend ausgelastet sein, wenn auch nicht für alle Arbeitsplätze, aber doch mit einem dynamischen Standort und innovativen Ideen. Wir erhalten in der Region viel Unterstützung, um schnell die passenden Projekte finden zu können.

Was wird im Bereich Industrie 4.0 entwickelt?

Für uns umfasst Industrie 4.0 natürlich alles, was mit Fertigungstechnologien zu tun hat. Hier wollen wir in Richtung Agilität gehen und dabei auf die menschlichen Aspekte fokussieren, auf Teams, Geschäftsmodelle und in dritter Linie auf Technologien, die für Transformation und Produktion erforderlich sind. Es geht darum, die KMU in die Lage zu versetzen, flexibler auf die fluktuierende Nachfrage, sowohl hinsichtlich des Volumens als auch des Produkts, eingehen zu können. Dafür braucht es viel reaktivere Teams. Wir haben mit der jurassischen Handelskammer CCIJ darüber gesprochen, darunter auch mit dem neuen Präsidenten Georges Humard. Unsere Gesprächspartner bestätigen, dass Design Thinking, Flexibilität und Lean Production zu den interessanten Themen gehören. Es wird viele Seminare, Kurse, Sensibilisierungsveranstaltungen und Beratungsangebote in diesen Bereichen geben.

Welche Themen werden im Gesundheitswesen genau angegangen?

Wir haben in mehreren Arbeitssitzungen mit Professor Zeilhofer, dem Spital und der Handelskammer drei Stossrichtungen ausgearbeitet. Der erste Schwerpunkt liegt auf der reinen Medizintechnik, mit Implantaten und 3D-Druck, also auf Fachbereichen, die nahe am jurassischen Know-how liegen. Dieser Bereich bildet den Hauptfokus. Der zweite Schwerpunkt befasst sich mit der sogenannten Health Tech, im Bereich Vernetzung und Digital Health. Die dritte Stossrichtung ist das Gesundheitswesen. Der Gesundheitsminister Jacques Gerber und Nicolas Pétremand sind überzeugt, dass das vergleichsweise kleine jurassische Gesundheitssystem einen schnelleren, direkteren Zugang zu Innovation und Experimenten ermöglicht als in anderen Kantonen.

Auf Ihrer Liste stehen auch Themen wie die Entwicklung von Projekten, Finanzierung, Animation, Arbeitsmethoden, …

Wir arbeiten daran, auf kantonaler Ebene Mittel zu finden, begleiten Unternehmen aber auch dabei, Finanzhilfen auf Bundesebene zu erhalten. Wir haben versprochen, ihnen Personen zur Seite zu stellen, die ihnen dabei helfen, den Weg durch die Bürokratie der Innovationsfonds zu finden, um schneller auf diese zugreifen zu können.

Was ist an der jurassischen Unternehmenskultur so besonders?

Hier hat Diskretion absoluten Vorrang. Der jurassische Unternehmer regelt alles selbst. So sind die Kompetenzen der jurassischen Unternehmen von aussen nur schwer ersichtlich. Wenn wir mit Unternehmen aus dem Bereich Bioengineering in Allschwil sprechen, bitten sie uns oft um Hilfe, um im Jura die richtigen Kompetenzen für ihre Projekte zu finden. Die Leute wissen, dass es im Jura viel Know-how gibt, aber sie wissen nicht, wie sie darauf zugreifen können. Das spricht dafür, dass die Unternehmen ihre Kompetenzen stärker kommunizieren sollten. Mit der jurassischen Handelskammer stellen wir die Verbindung zu den beiden Basel her. Eine informelle Gruppe aus Unternehmern, Vertreter des Spitals Jura und der Hochschulen wird den Innovationspark begleiten.

Somit fehlt im Kanton Jura der Zugang zum Innovations- und Experten-Netzwerk und zum regionalen Forschungs- und Entwicklungsgewebe?

Ja. Das Interesse an der Zusammenarbeit mit der Universität Basel, der FHNW Muttenz, der HE Arc in Neuenburg für die technologischen Aspekte ist gross. Ich denke, wir werden Brücken schlagen können zwischen den jurassischen Unternehmern und den Hochschulen und Universitäten. Das entspricht auch einem Bedürfnis der Kunden jurassischer Unternehmen, die sich wünschen, dass die Unternehmer mit den Universitäten zusammenarbeiten. Es gibt viel mehr Innovation als man denkt. Beim Besuch jurassischer Unternehmen fasziniert mich das Level an Innovation immer wieder. Ich finde es wunderbar, im Gespräch mit jurassischen Geschäftsführern zu sehen, wie pragmatisch sie ihre Entwicklung angehen.

Interview: Georges Maillard, Le Quotidien Jurassien

report Industrial Transformation

Uptown Basel nimmt Gestalt an

11.06.2019

report Industrial Transformation

Switzerland Innovation Park Basel Area offre des ateliers et séminaires pour innover

11.06.2019

report Industrial Transformation

«Bei Bell verbinden wir Handwerk und Automatisierung miteinander»

06.05.2019

Eine Basler Metzgerei entwickelte sich in 150 Jahren zu einem internationalen Lebensmittelkonzern: Die Bell Food Group beschäftigt über 12'000 Mitarbeitende in 15 Ländern. Markus Ettlin, Leiter Industrie 4.0/Automation bei der Bell Food Group, gibt Auskunft über laufende Industrie 4.0-Projekte, die Grenzen der Automatisation und Innovationen im Food-Bereich.

BaselArea.swiss: Wann wird der Roboter die Wurst machen?

Markus Ettlin: In einer Wurst stecken extrem viel Handwerk, Erfahrung und Können. Aktuell wäre es kaum möglich, die notwendigen Schritte einer Maschine zu übergeben – das ist auch nicht unser Ziel. Für uns ist es ein Spagat, zwischen Tradition und Innovation zu navigieren. Wenn es um Wurst geht, sind Tradition und Handarbeit sehr wichtig. Eine Wurst made by robot wird es in absehbarer Zeit nicht geben.

Weil sie nicht nachgefragt wird?

Ich glaube, unsere Kunden wollen ein Handwerksprodukt und keine vollindustrialisierte Wurst. Eine Wurst ist ein Naturprodukt mit natürlichen Eigenschaften, denen man gerecht werden muss. Dazu gehört viel Erfahrung. Bei Wurst oder Schinken braucht es in der Herstellung grosse Erfahrungswerte und alle Sinne. Wir sind aber dabei, gewisse Teilprozesse zu automatisieren. Wir wollen Handwerk und Automatisierung miteinander verbinden.

In welchen Bereichen ist Automatisation möglich?

Wir müssen unterscheiden zwischen dem handwerklichen Bereich und der Produktion von Convenience-Produkten. Bei der Wurst- und Schinkenherstellung wird die Handarbeit einen hohen Stellenwert behalten. Im Convenience-Bereich, wo die Produkte gleichmässiger sein müssen, ist die Automatisierung viel weiter. Die Produktion von Hamburgerpatties und Chicken Nuggets ist beispielsweise hochautomatisiert, die werden von Maschinen geformt. Auch im Bereich Logistik, bei repetitiven Tätigkeiten und bei körperlich sehr anstrengenden Arbeiten setzen wir Automatisationstechnologien schon erfolgreich ein.

Wo sehen Sie das grösste Potenzial?

Bei Handlings und beim Abpacken ist der Automationsgrad höher als in anderen Bereichen, aber auch hier geht es nicht ohne Personal. Ein grosses Potenzial sehen wir bei den Daten und Informationen, die tagtäglich generiert werden. Aus diesen Daten wollen wir lernen und uns verbessern. Schauen wir uns beispielsweise den Kochprozess, bei dem Daten wie die Temperatur gemessen werden: Da haben wir Soll-Parameter, Ist-Parameter und am Ende haben wir ein Ergebnis. Zwar prüfen die Mitarbeitenden die Temperatur, aber sie haben keine Möglichkeit, den Überblick über sämtliche Parameter, verschiedene Werte und die komplexen Zusammenhänge zu behalten. Indem wir diese Daten analysieren, können wir die Qualität des Kochprozesses und des Produkts sicherstellen oder es sogar verbessern. Die Datenanalyse hilft uns auch, die Energieeffizienz zu steigern und die Anlagen optimal auszulasten.

Auf welche Transformationen in welchen Bereichen konzentriert sich Bell?

Zum einen soll das Produkt rückverfolgbar sein, zum anderen soll nachvollziehbar sein, warum man welchen Schritt im Verarbeitungsprozess gemacht hat und welche Auswirkungen diese Schritte aufs fertige Produkt haben. Zentrales Thema sind daher Standards und Standardisierungen. Wir wollen standardisierte Technologien einsetzen, automatisierte Prozesse transformieren und Transparenz schaffen.

Welche Branchen sind als Ideengeber für standardisierte Technologien besonders interessant?

Bei der Fleischverarbeitung ist der Fachbereich federführend. In meinem Bereich interessiert mich eher, welche Technologien man unkonventionell einsetzen kann. Beispielsweise gibt es Vorgehensweisen und Methodiken in der Pharmaindustrie, die auch in der Foodindustrie funktionieren würden. So kann die Pharmaindustrie mit grossen Datenmengen umgehen. Das ist für meinen Bereich sehr spannend. Die Automobilindustrie wiederum ist bei automatisierten Prozessen sehr weit. Häufig haben die Autohersteller grosse Lose, gleichzeitig muss aber innerhalb dieser grossen Masse das Lenkrad mal links und mal rechts eingebaut werden. Das sind Themen, die uns auch beschäftigen – wir haben auch Produkte, die es in unterschiedlichen Ausprägungen gibt: mal leichter, mal schwerer, mal mit kleiner, mal mit grosser Packung. Da lassen wir uns gern von anderen Branchen inspirieren.

Was wird umgesetzt?

Wir bauen ein grosses state-of-the-art Tiefkühllager, das einen sehr, sehr hohen Automationsgrad aufweisen wird. Die Logistik soll möglichst voll automatisch sein, die Mitarbeitenden sollen sich möglichst wenig im Tiefkühlbereich aufhalten und es gibt hoch automatisierte Supportprozesse. All die Anlagen und Prozesse werden Daten und Informationen generieren, die wir für Verbesserung, Instandhaltung und Effizienz analysieren wollen. In allen Bereichen ist die Datenerhebung für uns eine Chance, uns zu verbessern und die Qualität sicherzustellen.

Welche Herausforderungen kommen mit den anstehenden Transformationen auf Bell zu?

Bei uns ist Industrie 4.0 stark mit dem Produktionsumfeld verbunden. Für unsere Mitarbeitenden ist die Digitalisierung ein grosser Schritt. Wir wollen alle mitnehmen und ihnen zeigen, dass neue Technologien dazu da sind, sie in ihrer Arbeit zu unterstützen. Eine Herausforderung sehe ich auch darin, dass alles komplexer wird – alles hängt mit allem zusammen. Das ist nicht immer leicht zu verstehen. Wir sind deswegen auch gefordert, Wissen aufzubauen und die Leute allgemein für Industrie 4.0-Themen zu sensibilisieren. Wir müssen ausserdem ein Gespür dafür entwickeln, wo wir mit der Umsetzung anfangen und wie wir eine sinnvolle Roadmap aufstellen.

Bell beteiligt sich an unserem Industry 4.0 Challenge. Was konnten Sie bisher davon mitnehmen?

BaselArea.swiss kenne ich von verschiedenen Veranstaltungen, bei denen sich immer spannende Kontakte ergeben. Beim Industry 4.0 Challenge kann ich auf unkomplizierte Art sehen, welche Ideen auf dem Markt sind und wie andere die Welt sehen. Bei Grosskonzernen ist das häufig nicht so transparent, wie sie zu ihren tollen Lösungen gekommen sind. Start-ups können auf die Schnelle einen proof of concept zeigen, so dass ich mir vorstellen kann, was es gibt und was das für mich bedeuten würde. Das ist für mich extrem spannend. Unser Bereich hat auch mit den Firmen vom letzten Industry 4.0 Challenge Kontakt. Zwar sind wir eher auf der Suche nach standardisierten Tools. Aber Start-ups füllen häufig die Lücke zwischen einem grossen Standard und der realen Welt.

Welche Innovationen erwarten uns in der Foodbranche in der nächsten Zeit?

Fleisch, für das kein Tier sterben musste: Der Hamburger von Mosa Meat wird aus Zellen gezüchtet. Bell ist an der niederländischen Firma beteiligt, die derzeit daran arbeitet, ihre Erfindung zur Marktreife zu bringen.

report Industrial Transformation

Découvrez DMI Technologies de Delémont

03.05.2019

report Innovation

Smart City Lab Basel ist eröffnet

11.04.2019

report BaselArea.swiss

33 neu angesiedelte Firmen schaffen hunderte Arbeitsplätze

28.03.2019

BaselArea.swiss hat 2018 beachtliche Erfolge feiern können. 33 Firmen konnten davon überzeugt werden, in die Wirtschaftsregion Basel zu expandieren. Das sind sieben mehr als im Vorjahr. 16 Firmen sind aus Europa zugezogen, neun davon aus Deutschland. Zudem hat BaselArea.swiss sechs Schweizer Unternehmen bei der Suche nach einem geeigneten Standort in der Region Basel unterstützt. Unter den neu angesiedelten Firmen sind 19 in den Life Sciences und in der Chemiebranche tätig.

Die neu im Wirtschaftsraum Basel ansässigen Firmen haben bereits 139 Arbeitsplätze geschaffen, 296 weitere haben die Unternehmen für die kommenden Jahre in Aussicht gestellt. Das grosse Interesse an der Region Basel als Firmenstandort zeigte sich ausserdem an den über 400 Beratungen im In- und Ausland sowie den 67 Besuchen von Investoren und Unternehmensdelegationen, die BaselArea.swiss 2018 organisiert hat.

Überaus erfreulich entwickelte sich neben der Standortpromotion auch die Innovationsförderung. 72 Start-ups wurden von BaselArea.swiss bei der Gründung unterstützt, womit sich die Zahl der Unternehmensgründungen gegenüber dem Vorjahr um neun erhöhte. Es handelte sich dabei primär um Firmen in den Branchen Life Sciences und ICT.

Eine deutliche Zunahme zeigte sich bei der Nachfrage nach Beratung und Mentoring. 556 Mal haben Unternehmen diese Dienstleistung von BaselArea.swiss in Anspruch genommen, was im Vergleich zum Vorjahr mehr als einer Verdreifachung entspricht. Grosser Beliebtheit erfreuten sich auch die Veranstaltungen von BaselArea.swiss, an denen rund 6’000 Teilnehmenden eine Plattform geboten wurde, um sich zu vernetzen und neue Ideen zu generieren.

Lesen Sie die ganze Medienmitteilung. Den Jahresbericht können Sie hier als PDF herunterladen.

Cookies

BaselArea.swiss verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewähren. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Ok