Willkommen bei BaselArea.swiss

Wir fördern Innovation und beschleunigen Geschäftsvorhaben in der dynamischsten Wirtschaftsregion der Schweiz >>>>

Nr. 1 in Swissness

Swissness bedeutet Wirtschaftsfreundlichkeit, Verlässlichkeit und Produktivität. Dafür steht die Region Basel mit ihrer Wirtschafts... >>>> Swissness bedeutet Wirtschaftsfreundlichkeit, Verlässlichkeit und Produktivität. Dafür steht die Region Basel mit ihrer Wirtschaftskraft und liberalen Grundhaltung ein.

Nr. 1 in Life Sciences und Healthcare

Die komplette Life Sciences-Wertschöpfungskette auf engstem Raum:
Das macht die Region Basel einmalig und zum bevorzugten Stan... >>>>
Die komplette Life Sciences-Wertschöpfungskette auf engstem Raum:
Das macht die Region Basel einmalig und zum bevorzugten Standort
für Forschungs- und Entwicklungs-, Produktions- und Headquarter-Funktionen
von über 700 Unternehmen.

Nr. 1 in innovativen Industrien

Die Schweiz gilt gemäss verschiedener Studien als innovativstes Land der Welt. Zugang zu Wissen, qualifizierte Mitarbeitende aus al... >>>> Die Schweiz gilt gemäss verschiedener Studien als innovativstes Land der Welt. Zugang zu Wissen, qualifizierte Mitarbeitende aus aller Welt, gepaart mit einem starken industriellen Rückgrat machen die Region Basel zum führenden Innovations-Hub der Schweiz.

Nr. 1 in Anbindung von und nach Europa

Ob per Containerschiff über die Weltmeere oder per Flugzeug: Die hervorragenden Verkehrsanbindungen, die zentrale Lage mitten in Eu... >>>> Ob per Containerschiff über die Weltmeere oder per Flugzeug: Die hervorragenden Verkehrsanbindungen, die zentrale Lage mitten in Europa und an der Grenze zu Deutschland und Frankreich machen die Region Basel zur bevorzugten Logistikzentrale und Handelsmetropole.

Nr. 1 in Kultur und Freizeit

Kunstschätze und Sportanlässe von Weltformat, internationales, urbanes Ambiente umgeben von intakter Naturlandschaft zur Naherholun... >>>> Kunstschätze und Sportanlässe von Weltformat, internationales, urbanes Ambiente umgeben von intakter Naturlandschaft zur Naherholung machen die Region Basel zu einem der lebenswertesten Wohn- und Arbeitsorte der Welt.

Als die gemeinsame Innovationsförderung und Standortpromotion der Nordwestschweizer Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Jura unterstützt BaselArea.swiss Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Innovations- und Geschäftsvorhaben in der Region Basel.

Über ein Netzwerk von über 15'000 Entscheidern, Innovatoren, Experten und Multiplikatoren vermittelt BaselArea.swiss ihren Kunden den gezielten Zugang zu Wissen und spezialisiertem Know-how.

Ihren Kunden bietet BaselArea.swiss Services in vier Bereichen an:

Invest in Basel Region

Unter Invest in Basel Region erhalten Kunden massgeschneiderte Entscheidungshilfen für die Ansiedlung ihrer Geschäftsaktivitäten in der Region und werden während ihres gesamten Niederlassungsprozesses kompetent beraten.

Connecting Innovators

Unter Connecting Innovators erhalten Unternehmen und Forscher Unterstützung in den Themen Technologie, F&E und Innovation innerhalb der Technologiefelder „Life Sciences“, „Medtech“, „ICT“, „Micro, Nano & Materials“ sowie „Production Technologies“.

Supporting Entrepreneurs

Unter Supporting Entrepreneurs erhalten Unternehmer, die sich in der Region ansiedeln oder hier neu gegründet werden, allgemeine Hilfestellung zur operativen Umsetzung ihres Vorhabens. Darüber hinaus werden Start-ups sowie expandierende KMUs in den oben genannten Technologiefeldern durch die gezielte Vernetzung mit Fachexperten und Investoren gefördert.

Accessing China

Unter Accessing China können sich Nordwestschweizer Unternehmen, die nach China expandieren wollen, über ein kompetentes Partnernetzwerk den erleichterten Marktzugang verschaffen und ihr Expansionsvorhaben optimal umsetzen.

Darüber hinaus betreibt BaselArea.swiss eine umfassende Informationsplattform, welche die Kompetenzen in der Wirtschaftsregion Basel aufzeigt und somit die Vernetzung unter den Akteuren fördert:

Innovation Reports

Berichtet über das Innovationsgeschehen in der Region Basel und publiziert monatlich einen Newsletter mit Interviews, Hintergrundberichten sowie Informationen zu Firmengründung und Unternehmensansiedlungen.

Innovation Events

An über 50 Events pro Jahr mit Fokus auf Knowledge-Transfer und Entrepreneurship vernetzt die BaselArea.swiss Innovatoren und Unternehmensgründer zu aktuellen Themen.

Die Schweiz gehört seit Jahren punkto Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu den führenden Wirtschaftsstandorten der Welt. Verschiedene Faktoren setzen die Schweiz auf den Spitzenrang. Nebst dem hohen Ausbildungstand und der State of the Art-Infrastruktur ist sicher auch die Effizienz der Behörden einer der Hauptgründe dafür, dass Swissness gemeinhin mit Wirtschaftsfreundlichkeit, Verlässlichkeit und Produktivität gleichgesetzt wird. Unternehmen profitieren denn auch seit Jahrzehnten von einer hohen Rechts-, Planungs- sowie Investitionssicherheit und verfügen damit über die wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Expansion in neue Märkte. Nicht umsonst findet sich in der Schweiz die höchste Dichte an multinationalen Grossunternehmen.

Zu diesem Erfolg der Schweiz trägt die Region Basel massgeblich bei. Nicht nur haben hier zahlreiche global führende Unternehmen ihren Ursprung, vielmehr sorgen diese auch für eine anhaltende Wirtschaftsdynamik: So wächst das Bruttoinlandprodukt in der Region Basel deutlich über dem Landesdurchschnitt – und zwar auf höchstem Niveau: So weist die Grossagglomeration Basel das höchste BIP pro Kopf aus. Gleichzeitig stützt die Region aufgrund ihres weltweit führenden und produktivsten Life Sciences Clusters sowie des hohen Anteils an Hightech-Industrien die Innovationsstärke des Landes massgeblich. So wird rund ein Fünftel des exportierten Warenwertes der Schweiz in der Region Basel hergestellt – notabene von deutlich weniger als 10 Prozent der Schweizer Bevölkerung.

Vier wesentliche Faktoren sind es, welche die Schweiz im Allgemeinen und die Region Basel ganz besonders als weltweit führenden Wirtschafts-, Industrie- und Wissensstandort auszeichnen:

Vernünftige Steuerpolitik

Der föderalistische Staatsaufbau der Schweiz sorgt für Steuerwettbewerb unter den Kantonen und hält damit die Belastung des Fiskus in einem vernünftigen Rahmen. Abgesehen vom fixen Bundesanteil obliegt die Festlegung des Steuersatzes den Kantonen – und diese bieten bestmögliche Rahmenbedingungen. Davon profitieren in der Region Basel insbesondere Unternehmen, die im hochwertschöpfenden Innovationsbereich tätig sind und hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung sowie Produktion tätigen werden.

Liberaler Arbeitsmarkt

Aufgrund der hohen Dichte international tätiger Unternehmen in der Hochtechnologie sind die Behörden in der Region Basel überaus unterstützend, um der Nachfrage nach ausländischen Fachkräfte gerecht werden zu können. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einer der liberalsten Arbeitsgesetzgebungen in Europa bei gleichzeitig hoher sozialer Absicherung für den einzelnen Arbeitnehmer, was Unternehmen erlaubt, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren.

Nachhaltige Infrastruktur

Eine Zugverspätung von fünf Minuten gilt in der Schweiz bereits als Ärgernis – und Ausnahme. Darüber können viele ausländische Gäste nur schmunzeln. Doch Tatsache ist, dass die Schweizer Infrastruktur zu den modernsten und solidesten der Welt gehört. Davon profitieren auch Unternehmen in der Region Basel: hervorragende Anbindung per Auto, auf der Schiene sowie per Flugzeug von und nach Europa sowie über den Rhein auf dem Wasserweg in die ganze Welt.

Praxisnahe Ausbildung

Nur ein Drittel aller jungen Schweizer schliesst die Schulbildung auf der Stufe Gymnasium ab und studiert an einer der Schweizer Spitzenuniversitäten. Was für viele Volkswirtschaften eine katastrophale Quote darstellen würde, gehört zur absoluten Stärke der Schweiz. Denn das sogenannte duale Bildungssystem sieht vor, dass die Mehrheit der jungen Menschen eine Berufslehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis absolviert und sich damit sehr früh ins Arbeitsleben integriert. Allerdings nicht ohne sich später meist „on the job“ an einer der Fachhochschulen praxisnah zu spezialisieren. Damit verfügt der Schweizer Arbeitsmarkt über junge Mitarbeitende, die einige Jahre Berufserfahrung mitbringen und sich flexibel in Fachrichtungen weiterbilden, die von der Industrie auch tatsächlich nachgefragt werden. Darüber hinaus bietet gerade die Region Basel ein breites Angebot an internationalen Schulen, die es Mitarbeitenden von multinationalen Unternehmen erleichtert, sich hier mit ihren Familien zu integrieren.

Als einziges Staatswesen, das die direkte Demokratie kennt, hat die Schweiz über Jahrhunderte zu diesem sehr spezifischen politischen und gesellschaftlichen System gefunden. Es zeichnet sich aus durch föderalistische Selbstbestimmung, Konkordanz sowie Verlässlichkeit und ist Grundvoraussetzung für ein politisch und gesellschaftlich stabiles Umfeld. Dies gilt ganz besonders auch für die Region Basel, wo Unternehmen dank der Offenheit sowie einer pragmatischen, lösungsorientierten Grundhaltung von Behörden und Bürgern die Vorzüge der Swissness zu ihrem Erfolgsfaktor machen können.

Die Region Basel gehört weltweit zu den führenden Life Sciences-Standorten und ist klar die Nummer 1 Europas. Mit Roche und Novartis stammen gleich zwei der drei globalen Marktführer aus der Region Basel und betreiben hier in Basel ihre globale Konzernzentrale.

Neben den Grossen sind weitere internationale Player mit bedeutenden Geschäftsfunktionen vor Ort. Darunter Elanco (Eli Lilly Company), Abott oder Bayer. Hinzukommen eine ganze Reihe von Newcomer wie Actelion, Basilea, Evolva sowie Spezialisten wie Bachem oder
Polyphor. Zudem hat sich die Region Basel zum Hotspot vielversprechender Start-ups entwickelt.

Insgesamt zählt die Region Basel über 700 Life Sciences-Firmen, welche zu einem dynamischen Wirtschaftsumfeld beitragen. Der Erfolg dieser Unternehmen gründet auf drei wesentlichen Faktoren:

Die Life Sciences-Industrie ist der Wachstumsmotor der Region Basel – und hier fest verankert

Mit insgesamt 33’900 Arbeitnehmenden im Life Sciences-Sektor bringt die Region Basel jede Stunde Güter und Dienstleistungen im Wert von 405 Millionen Dollar hervor. Damit gehört die Region Basel weltweit mit Abstand zur Life Sciences-Destination mit der höchsten Produktivität. Aber auch in punkto Bruttowertschöpfung ist die Region Basel Weltmeister: Mit 23 Milliarden Dollar pro Jahr werden nirgends in der Welt höhere Volumen produziert. Gleichzeitig ist die Region Basel mit jährlich 6 Milliarden Dollar Investitionen global führend in Forschung und Entwicklung. Die Life Sciences sorgen für ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum der Region Basel und entsprechend hoch ist ihr Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung.

In der Region Basel finden sich Talente und Experten aus allen Kompetenzbereichen – nicht selten in Gehdistanz

Von der Forschung über Start-ups bis hin zu Produktion, Marketing und Vertrieb, befindet sich in der Region Basel die komplette Life Sciences-Wertschöpfungskette vor Ort. Dies generiert einen Fundus an erfahrenen Spezialisten und Experten für jede Unternehmensphase und Unternehmensfunktion. Hinzu kommen Weltklasse-Forschungsinstitute wie das Biozentrum der Universität Basel, das Department of Biosystems Science and Engineering der ETH Zürich sowie das Friedrich Miescher Institute. Diese Breite an Ressourcen, Expertise und Talente auf kleinstem Raum – nicht selten buchstäblich in Gehdistanz - ist weltweit einmalig und bietet einen unvergleichlichen Nährboden für künftige Innovationen.

Innovation in Life Sciences hat in der Region Basel Tradition - seit über 250 Jahren

Die Region Basel ist der Life Sciences-Standort mit der längsten Geschichte. Angefangen Mitte des 18. Jahrhunderts im Zuge der industriellen Seidenbandfärberei bis hin zur Biotech-Revolution ist es dem Basler Life Sciences-Ökosystem immer wieder gelungen, sich neu zu erfinden und alle massgeblichen Entwicklungen zu gestalten und mitzugehen. Und die Erfolgsgeschichte geht weiter, denn im Gegensatz zu anderen historisch gewachsenen Life Sciences-Standorten ist die Region Basel in den vergangenen Jahren solide gewachsen und setzt mit rund 6 Milliarden Franken geplanter Investitionen in den nächsten Jahren in öffentliche und private Infrastrukturprojekte schon zum nächsten Entwicklungsschub an.

Tradition, ein starkes industrielles Rückgrat und über Jahrzehnte gewonnene Expertise in Forschung und Entwicklung sowie bei der Kommerzialisierung machen die Region Basel mit zur komplettesten Life Sciences-Destination der Welt. Nirgends lassen sich Life Sciences-Projekte effizienter zur Marktreife entwickeln und nachhaltiger zum Erfolg führen wie in der Region Basel.

Hochtechnologie treibt die Wirtschaft der Region Basel an und sorgt für ein überdurchschnittliches Wachstum. Dies wird auch in Zukunft so bleiben. Denn ein starkes industrielles Rückgrat, ein internationales Geschäftsumfeld, das Talente und Fachleute aus aller Welt anzieht, kombiniert mit Schweizer Hochschul- und Berufsausbildung auf Weltklasseniveau machen die Region Basel zum idealen Nährboden für Innovation. Unternehmen - insbesondere aus der Medizinaltechnologie, dem ICT-Sektor sowie der Präzisionsgüterindustrie und Chemie - profitieren dabei von folgenden Standortvorteilen:

Die Region Basel verfügt über eine starke industrielle Basis in den Hochtechnologien

92 Prozent der industriellen Wertschöpfung im Kanton Basel-Stadt stammt von Hightech-Firmen. Auch in den ländlichen Kantonen Baselland und Jura beträgt diese Quote über 70 Prozent. Dies ist deutlich mehr als der Landesdurchschnitt von rund 60 Prozent - und damit reiht sich die Schweiz bekanntlich unter die innovativsten Nationen der Welt.

Die Region Basel ist Spitzenreiter in Forschung und Entwicklung

In der Schweiz sorgt der private Sektor für 69 Prozent der Investitionen in Forschung und Entwicklung. Zu diesem - im globalen Vergleich sehr hohen - Anteil steuert die Region Basel 40 Prozent bei, obwohl nur zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung hier leben. Von den zehn Schweizer Unternehmen, welche die meisten Patente einreichen, haben deren fünf ihren Hauptsitz in der Region Basel: Roche, Novartis, Clariant, Syngenta und Endress+Hauser. Es gibt auch keine andere Schweizer Region, die mehr Arbeitnehmende in der industriellen Forschung und Entwicklung beschäftigt.

Die Region Basel ist global vernetzt und verfügt über einen Talentpool aus aller Welt

Rund jeder fünfte der über 700'000 Einwohner stammt aus dem Ausland, darunter 36’000 Expats. An der Grenze zu Deutschland und Frankreich gelegen, strömen jeden Tag 70'000 Mitarbeitende aus dem benachbarten Ausland in die Region. Es gibt wenige Wirtschaftsstandorte, wo sich auf kleinstem Raum ein derart internationales Geschäftsumfeld konzentriert und damit Fachspezialisten aus aller Welt anziehen.

Wissenschaft und Hochschulausbildung auf Weltklasseniveau

Neben der intensiven Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der Industrie ist Basel auch hervorragend eingebettet in die Hochschullandschaft. Die Universität Basel mit 2’000 Dozierenden und 12'000 Studierenden gehört zu den ältesten in Europa und rangiert unter den Top 100 der Welt. In weniger als zwei Stunden Bahnfahrt sind zudem die Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH Zürich (mit Life Science-Ableger in Basel) sowie EPFL Lausanne zu erreichen, beides weltweite Spitzen-Universitäten. Insgesamt finden sich in der Region Basel inklusive benachbartem Ausland nicht weniger als 167 Forschungsinstitute im Umkreis von ein paar hundert Kilometern. Darüber hinaus sorgt auch das duale Bildungssystem der Schweiz sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz für bestens ausgebildete Berufsleute und Fachspezialisten.

Studien setzten die Schweiz immer wieder auf den Spitzenplatz der führenden Innovationstandorte der Welt. Mit seinem starken industriellen Rückgrat, dem internationalen Geschäftsumfeld, das Talente und Fachleute aus aller Welt anzieht, kombiniert mit der Schweizer Hochschul- und Berufsbildung wurde Basel zum führenden Innovations-Hub der Schweiz. Einzigartig ist dabei die Dichte des Angebots: Wissenschaftliche Höchstleistung, Fachexpertise, industrielles Know-how und höchst qualifizierte Mitarbeitende sind nicht selten in Gehdistanz zu finden.


Bereits zur Römerzeit stellte der Basler Rheinhafen die südlichste schiffbare Verbindung zur Nordsee dar. Mit der Erstellung der ersten und während langer Zeit einzigen Brücke über den Rhein zwischen Bodensee und Nordsee im Jahr 1226, entwickelte sich die Stadt zur bedeutenden Handelsmetropole. Die bevorzugte Lage mitten in Europa und an der Grenze zu Deutschland und Frankreich machen die Region Basel noch heute zum wichtigsten Logistikzentrum der Schweiz. Davon profitiert die Industrie.
Aber auch als Standort für internationale Headquarters und für global tätige Handelsunternehmen bietet der Standort in Europa einmalige Vorzüge:

Die Region Basel ist eine europäische Verkehrsdrehscheibe

Nur 15 Minuten per Bus oder Taxi vom Stadtzentrum entfernt, fliegt der EuroAirport über 90 Destinationen in Europa, Nordafrika und im Nahen Osten an. Aus den drei Rheinhäfen lassen sich Container direkt in drei Tagen nach Rotterdam und von da über die Weltmeere verschiffen. Per Bahn können sämtliche grösseren Städte wie Zürich (inklusive internationaler Flughafen Kloten), Bern, Lausanne und Genf sowie die Wirtschaftszentren am Oberrhein (Freiburg, Karlsruhe oder Strassburg) im Stundentakt angefahren werden. Auch Europas Metropolen Frankfurt, Paris und Mailand sind per Hochgeschwindigkeitszug in wenigen Stunden bequem zu erreichen.

Die Region Basel ist das führende Logistikzentrum der Schweiz

842'000 Tonnen Nahrungsmittel und 12 Prozent des Schweizer Aussenhandels werden in den drei Rheinhäfen jährlich umgeschlagen. Ein Drittel des gesamten Schweizer Aussenhandels wird über die Region Basel abgewickelt. Der EuroAirport ist der führende Flughafen der Schweiz für Luftfracht. Dies kommt nicht von ungefähr: 23'000 Erwerbstätige der Region Basel sind in der Logistik beschäftigt. 990 Logistikfirmen - darunter führende Unternehmen wie DHL, Panalpina, Goldrand oder Kerry Logistics -  sind in der Region Basel niedergelassen und bieten Lösungen für komplexe Supply Chain Management-Anforderungen wie sie in den Life Sciences und der chemischen Industrie vielfach anzutreffen sind.

Die zentrale Lage macht die Region Basel zum idealen Geschäftssitz für internationale Handelsunternehmen

Ob Tabak (Davidoff), Einzelhandel (Dufry), Gastronomie (Transgourmet) oder internationaler Finanzaustausch (BIZ): Güter und Dienstleistungen aller Art werden von Basel aus gehandelt. So haben auch Coop (Nummer 2 im Schweizer Detailhandel) sowie Manor (grösste Schweizer Warenhauskette) hier ihre Hauptsitze. Grosse Bedeutung hat die Region Basel auch als internationaler Messe-Standort. So wird ein Grossteil des Uhren- und Schmuckgeschäfts an der jährlich stattfindenden Basel World abgewickelt und die Art Basel ist die bedeutendste Kunstmesse der Welt. Die Vorzüge von Basel als Handelsstadt entdecken zudem immer mehr ausländische Brands und eröffnen ihren Europasitz in der Region. Beispiele sind der Lifestyle Brand Fossil, der Fahrrad-Hersteller Cannondale oder das Modelabel Tally Weijl.

Aufgrund der hervorragenden Verkehrsanbindung sowie der vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen in Logistik und internationalem Handel wird die Region Basel von global tätigen Unternehmen mehr und mehr als europäischer oder globaler Sitz entdeckt. Aber auch etablierte Unternehmen und Start-ups profitieren von der zentralen Lage des Standortes. Nicht zuletzt prägen die Grenzsituation und der konstante Austausch mit aller Welt die offene Mentalität der Bevölkerung und sorgen für eine konstant dynamische Entwicklung der gesamten Wirtschaftsregion.

Frühstücken in Deutschland, Lunch in Frankreich und Abendessen in der Schweiz: Eingebettet im Dreiländereck und geprägt durch das internationale Ambiente der globalen Industrie bietet die Region Basel eine einmalige Lebensqualität. Und dies weit kostengünstiger als in den restlichen Schweizer Grossagglomerationen. Mit ihrer preisgekrönten Architektur, dem historischen Stadtkern und dem reichhaltigen Kulturangebot - von hip bis klassisch - lässt es sich in der Region Basel sehr urban leben. Gleichzeitig sorgt ein bestens ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz für den schnellen und unkomplizierten Anschluss zu den ländlichen Wohngegenden und Naherholungsgebieten.
Die Zuzügler müssen es wissen: Die Region Basel verfügt nicht nur über die grösste Expat Community mitsamt umfassendem Angebot von internationalen Schulen für deren Nachwuchs, sondern auch über den höchsten Anteil an Zuzügler,  die sich länger als fünf Jahre in der Region niederlassen und zuhause fühlen. Dafür gibt es mehr als einen Grund:

Urbaner Lebensstil und reichhaltiges Kulturangebot für jeden Geschmack

Basels Wurzeln reichen weit zurück bis zu den Römern und Kelten. Die erste Blüte erlebte die Region im späten Mittelalter und der beginnenden Neuzeit. Dennoch ist man keineswegs stehen geblieben. Im Gegenteil: eine lebendige Kreativszene sorgt – gepaart mit gastronomischer Vielfalt und einem reichhaltigen Angebot an Veranstaltungen – für einen grossstädtischen Lebensstil. Ob Fasnachtsbummel durch die pittoreske Altstadt, Sinfoniekonzert im neobarocken Musiksaal des Stadtcasinos oder Filmgenuss im Open Air Kino auf dem Münsterplatz: In Basel herrscht rund ums Jahr Hochbetrieb.     

Kunstliebhaber sind in der Region Basel am richtigen Ort

Das Basler Kunstmuseum, 1671 gegründet, gilt als älteste öffentliche Kunstsammlung eines Gemeinwesens und gehört gemäss einem Rating der Londoner „Times“ zu den fünf besten Kunstmuseen der Welt. Ein nicht minder internationaler Anziehungspunkt ist die Fondation Beyeler, erbaut vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano. Als weitere Superlative lädt die führende Kunstmesse der Welt – Art Basel – alljährlich zum Stelldichein der Kunstwelt sowie des internationalen Jetsets. Aber auch Produktionen des Stadttheaters (Oper, Schauspiel und Ballett) schaffen es regelmässig in internationalen Wettbewerben aufs Podest.

Sport ist in der Region Basel immer angesagt, nicht nur im Stadion oder auf der Couch

Die Créme de la Crème des europäischen Fussballs werden vom FC Basel im St. Jakob-Park empfangen und die Tenniselite spielt an den Swiss Indoors auf – mitsamt dem Superstar aus der Region, Roger Federer. Aber auch ausserhalb der Sportarenen zeigt sich die Bevölkerung der Region Basel sportbegeistert. So wird in keiner anderen Stadt mehr Fahrrad gefahren wie in Basel, sei es zur Arbeit oder auf den zahlreichen Velowegen übers Land. Laufsportler können ungehindert am Rheinufer entlangrennen. Langläufer finden im Jura kilometerlange Loipen und Skifahrer stehen in weniger als zwei Stunden Autofahrt auf einer Piste in den Schweizer Alpen.

Eingebettet im Dreiländereck und am Tor zur Schweiz lockt eine Vielfalt von Aktivitäten

Ob Wein degustieren im Elsass, Schlemmen in Südbaden oder ein lauschiges Picknick auf der Jurahöhe: In der Region Basel gibt es kaum einen Wunsch, der nicht in wenig mehr als einer Stunde Autofahrt erfüllt werden könnte. Und noch mehr gilt es zu entdecken, zum Beispiel einen Sprung in den Fluss, wenn sich an lauen Sommerabenden das Basler Rheinufer in eine veritable Riviera verwandelt.

Vielseitigkeit in kürzester Distanz, eine öffentliche Verkehrs-Infrastruktur, die weltweit ihresgleichen sucht, sowie die politische Sicherheit und Stabilität bringen die Schweiz in allen gängigen Studien punkto Lebensqualität regelmässig auf die Spitzenränge. All dies findet sich selbstverständlich auch in der Region Basel, angereichert mit viel Kultur, Lifestyle und internationalem Flair. Nicht umsonst zählt Basel bei der jungen Bevölkerung zu einem der trendigsten Orte der Schweiz.

Our services
Gabriela Güntherodt

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Gabriela Güntherodt

Head of International Markets & Business Affairs, Member of the Management Board

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Invest in Basel Region

Ihr Unternehmen ist auf Expansionskurs? Sie wollen in Europa und in der Schweiz Fuss fassen und neue Märkte erschliessen? Dann ist die Region Basel Ihre erste Wahl. Auf engstem Raum finden Sie hier alles, was es zum langfristigen und nachhaltigen Erfolg braucht.

Mehrere multinationale Konzerne, allen voran aus der Life Sciences-Industrie, sorgen für ein internationales Geschäftsumfeld. Entsprechend ist in der Region ein global ausgerichteter Talentpool mit hervorragend ausgebildeten Mitarbeitenden aus sämtlichen Kompetenzbereichen vorhanden. Mitten in Europa, an der Grenze zu Frankreich und Deutschland gelegen, bietet die Region Basel attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen und höchste Schweizer Lebensqualität.

Soll auch Ihr Unternehmen von diesen Standortvorteilen profitieren? Gerne zeigen wir Ihnen, wie. Unsere Spezialisten beraten und begleiten Unternehmen kompetent und umfassend während des gesamten Ansiedlungsprozesses:

Evaluation

Steuern? Arbeitsmarkt? Konkurrenzsituation? Bewilligungen? Industrielles Umfeld? Zugeschnitten auf Ihr Vorhaben können wir sämtliche standort-relevanten Informationen zur Region Basel und der Schweiz zusammenstellen.

Standortwahl

Noch offene Fragen? Überzeugen Sie sich aus erster Hand. Wir vermitteln persönliche Kontakte zu Behörden, Experten sowie Entscheidungsträgern und unterstützen Sie kompetent bei der Flächensuche.

Standortbesuch

Sie wollen die Region Basel kennenlernen? Wir gestalten Ihren Besuch so effizient wie möglich und erarbeiten - ganz zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse -  ein individuelles Besuchsprogramm.

Geschäftsaufbau

Sie wollen keine Zeit verlieren? Wir unterstützen Sie bei der Kontaktanbahnung zu wichtigen Partnern und Institutionen und beschleunigen so den Zugang in die vielfältige Wirtschafts- und Innovationslandschaft der Region Basel.

Dieser vollumfängliche Service ist kostenlos für alle Unternehmen, die nachhaltig zur Dynamik unseres Wirtschaftsstandortes beitragen. Innovation und Offenheit für Neues hat in der Region Basel seit Jahrhunderten Tradition. Wir sind gespannt auf Ihr Geschäftsvorhaben und freuen uns, diesem zu einem erfolgreichen Start zu verhelfen.

Gabriela Güntherodt

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Gabriela Güntherodt

Head of International Markets & Business Affairs, Member of the Management Board

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Frank Kumli

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Frank Kumli

Head of Innovation & Entrepreneurship, Member of the Management Board


Tel. +41 61 295 50 19

frank.notexisting@nodomain.comkumli@baselarea.notexisting@nodomain.comswiss

Connecting Innovators

„Connecting Innovators“ vernetzt Ideen, Unternehmen und Entrepreneurs. Einerseits geschieht dies informell an den von BaselArea.swiss organisierten Fachveranstaltungen, andererseits unterstützt BaselArea.swiss Projekte auf individueller Basis durch Vermittlung von Experten, Kooperationspartnern und Finanzierung. Dabei können die Experten von BaselArea.swiss auf ein breites Netzwerk von über 8’000 Innovatoren zurückgreifen.

Thematisch fokussiert „Connecting Innovators“ auf drei Kernbereiche: „Therapeutic Innovation and BaseLaunch“, „Healthcare Innovation - DayOne“ und „Industial Transformation“. Jedes dieser Technologiefelder wird von einer Fachperson gemanagt. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie setzt der Technologiefeldmanager das Veranstaltungsprogramm fest, fungiert als Ansprechpartner für Projektvorhaben und pflegt Partnerschaften zu den relevanten Forschungseinrichtungen sowie anderen Institutionen in der Region Basel.

Damit bietet „Connecting Innovators“ den idealen Eingangspunkt, um in der Region Basel Fuss zu fassen und von ihrem vielfältigen Innovations-Ökosystem zu profitieren. An jährlich mehr als 80 Veranstaltungen treffen sich Unternehmer, Innovatoren und Experten zum regelmässigen Ideen- und Wissensaustausch – in unterschiedlichen Formaten:

  • Innovation Events: Fokussieren auf den Wissenstransfer, bieten Unternehmen und insbesondere auch Start-ups die Gelegenheit, sich und ihr Projektvorhaben vorzustellen, und fördern den regelmässigen, firmen- und disziplinenübergreifenden Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Innovatoren in der Region Basel.
  • Innovation Workshops: Vertiefen ein Thema, indem sie den Dialog innerhalb eines firmen- und disziplinenübergreifenden Fachgremiums ermöglichen - mit dem Ziel, das Anwendungsspektrum neuer Technologien auszuloten und konkrete Projekte und Kooperationen anzubahnen.
  • Technology & Innovation Circles: Verstehen sich als Initiativen, die über mehrere Jahre laufen, um ein Innovationsthema innerhalb einer firmen- und disziplinenübergreifende Gemeinschaft weiter zu entwickeln und sich neue Marktpotentiale zu erschliessen.
    Darüber hinaus unterstützt BaselArea.swiss Innovatoren und Entrepreneurs auf individueller Basis im Rahmen von Einzelgesprächen und Expertenworkshops bei der Beurteilung ihrer Business-Ideen und Vermittlung zu potentiellen Kooperations-, Forschungs- und Finanzierungpartnern.

Unternehmen in der Gründungsphase bietet BaselArea.swiss zudem spezifische Veranstaltungen und Dienstleistungen unter Supporting Entrepreneurs.

 
 

Frank Kumli

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Frank Kumli

Head of Innovation & Entrepreneurship, Member of the Management Board


Tel. +41 61 295 50 19

frank.notexisting@nodomain.comkumli@baselarea.notexisting@nodomain.comswiss

Supporting Entrepreneurs

Sie wollen ein Unternehmen gründen? Das freut uns, denn unsere Wirtschaftsregion lebt vom Unternehmertum. Als Innovationsförderung und Standortpromotion der Region Basel unterstützt BaselArea.swiss vor allem Unternehmer, die ihren Fokus auf Technologie und Innovation setzen.

Im Zentrum des Angebots steht unser Seminar- und Workshop-Programm: Der Gründerkurs als unser Basisangebot richtet sich an alle Interessierten, die eine Firmengründung planen:

  • Gründerkurs: Vermittelt werdenden Unternehmern einen Überblick über alle relevanten Aspekte, die es bei der Gründung der eigenen Firma zu beachten gilt. Der Gründerkurs findet in Kooperation mit dem Institut für Jungunternehmen 10-mal im Jahr statt. Hier finden Sie die Übersicht zu den nächsten Kursen

Das weiterführende aufbauende Angebot richtet sich ausschliesslich an Start-up und Entrepreneurs mit konkreten Projektvorhaben aus dem Innovations- und Technologiebereich:

  • Innovationsseminare und -workshops für Entrepreneurs: Erlaubt die tiefergehende Auseinandersetzung mit verschiedenen unternehmerischen Fragestellungen wie Businessplan, Finanzierung, Produktentwicklung, Preisgestaltung, geistiges Eigentum sowie Marketing und Kommunikation.

Zusätzlich zur Veranstaltungsserie Innovationsseminare und -workshops bietet BaselArea.swiss auch Beratungen auf individueller Basis zu konkreten Projektvorhaben aus dem Innovations- und Technologiebereich:

  • „Connect & Advisory“: In einem ersten Beratungsgespräch ermitteln unsere Spezialisten den Unterstützungsbedarf und stellen Verbindungen her zu Fachexperten, Forschungseinrichtungen oder potentiellen Kooperationspartnern.
  • „New Venture Assessment“: Im Rahmen eines geführten Prozesses und anlässlich individuell einberufener Experten-Meetings können Start-ups und innovative KMUs ihr Geschäftsvorhaben von ausgewiesenen Industrieexperten, Unternehmern und Investoren überprüfen lassen. Weitere Informationen

Mit diesen Services deckt BaselArea.swiss vor allem die Frühphase der Unternehmensgründung ab. Ziel ist es, zwischen Idee und tatsächlicher Gründung bis hin zur ersten Umsetzungsplanung und Finanzierungsrunde wertvolle Informationen und handfeste Empfehlungen mit auf den Weg zu geben. Damit erhalten Unternehmer mehr Sicherheit und können die Umsetzung ihres Vorhabens wesentlich beschleunigen.

Weitere Informationen zum Thema Unternehmensgründung finden Sie im Magazin «Gründen», das von BaselArea.swiss mitherausgegeben wird. Das pdf finden Sie hier

Sébastien Meunier

Ihre Kontaktperson

Sébastien Meunier

Director Industrial Transformation and Entrepreneurship

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BaselArea.swiss

BaselArea.swiss ist die Innovationsförderung und Standortpromotion der Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura. 

BaselArea.swiss beschäftigt heute rund 30 Mitarbeitende und verfügt über ein Grundbudget von 5 Millionen Franken pro Jahr, das von den drei Kantonen sowie vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO getragen wird.

Kernaufgabe ist, die Stärken der Wirtschaftsregion nach aussen zu tragen und Firmengründer und Unternehmen aus dem In- und Ausland bei ihren Vorhaben zu unterstützen.

An den Standorten Allschwil, Basel und Jura betreibt BaselArea.swiss den Switzerland Innovation Park Basel Area, wo Büros, Labors und Gemeinschaftsflächen angeboten werden und ein günstiges Umfeld besteht, innovative Produkte zur Marktreife zu bringen.

Zudem führt BaselArea.swiss drei Initiativen mit Förderprogrammen: BaseLaunch für Therapeutika, DayOne für Gesundheitsinnovationen und i4Challenge für industrielle Transformation.

Services
Ihren Kunden bietet BaselArea.swiss Services in drei Bereichen an:

  • Unter Invest in Basel Region erhalten Kunden massgeschneiderte Entscheidungshilfen für die Ansiedlung ihrer Geschäftsaktivitäten in der Region und werden während ihres gesamten Niederlassungsprozesses kompetent beraten.
  • Unter Connecting Innovators erhalten Unternehmen und Forscher Unterstützung in den Themen Technologie, F&E und Innovation innerhalb der Technologiefelder „Life Sciences“, „Medtech“, „ICT“, „Micro, Nano & Materials“ sowie „Production Technologies“.
  • Unter Supporting Entrepreneurs erhalten Unternehmer, die sich in der Region ansiedeln oder hier neu gegründet werden, allgemeine Hilfestellung zur operativen Umsetzung ihres Vorhabens. Darüber hinaus werden Start-ups sowie expandierende KMUs in den oben genannten Technologiefeldern durch die gezielte Vernetzung mit Fachexperten und Investoren gefördert.

Channels
Zur Unterstützung dieses Serviceportfolios betreibt BaselArea.swiss eine umfassende Informationsplattform und trägt damit zur nachhaltigen Positionierung der Region Basel als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort bei. Dabei setzt BaselArea.swiss im Wesentlichen auf zwei Channels:

  • „Innovation Reports“: Berichtet über das Innovationsgeschehen in der Region Basel und publiziert monatlich einen Newsletter mit Interviews, Hintergrundberichten sowie Informationen zu Firmengründung und Unternehmensansiedlungen.
  •  „Innovation Events“: An über 50 Events pro Jahr mit Fokus auf Knowledge-Transfer und Entrepreneurship vernetzt die BaselArea.swiss Innovatoren und Unternehmensgründer zu aktuellen Themen.
     

 

Sébastien Meunier

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Sébastien Meunier

Director Industrial Transformation and Entrepreneurship


Tel. +41 61 295 50 15

sebastien.notexisting@nodomain.commeunier@baselarea.notexisting@nodomain.comswiss

Our Channels: EVENTS | REPORTS

report BaselArea.swiss

Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet Standort im Jura

22.10.2019

Der Switzerland Innovation Park Basel Area hat seinen dritten Standort eröffnet. Damit ist der Innovationspark nach Basel-Landschaft und Basel-Stadt auch im Jura vertreten. Für den Betreiber BaselArea.swiss ist dies ein Meilenstein.

Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist neu in allen drei Trägerkantonen des Betreibers BaselArea.swiss vertreten. Nach Vertretungen in Basel und Allschwil BL ist nun in Courroux der dritte Standort eröffnet worden. „Für uns hat sich ein Kreis geschlossen“, sagt Domenico Scala, Präsident von BaselArea.swiss, über diesen Meilenstein.

Der neue Standort konzentriert sich auf die Bereiche Medizintechnik, Gesundheitstechnologie, digitale Gesundheit und industrielle Transformation. Dafür steht eine Nutzfläche von 1'200 Quadratmetern zur Verfügung. In den Räumlichkeiten können KMU und Start-ups ihre Visionen weiterentwickeln und zum Erfolg führen. BaselArea.swiss bietet dazu mit DayOne und i4Challenge auch entsprechende Förderprogramme an. Erste Unternehmen ziehen auch bereits in den Switzerland Innovation Park Basel Area ein, so der Softwareentwickler NextDay.Vision. Im November folgt das in der Systemergonomie tätige Start-up Ersys, das wie auch NextDay.Vision aus dem Kanton Jura stammt. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Mikro- und Nanotechnologie CSEM wird zudem ab November am neuen Standort Beratungen anbieten. In den Ausbau der beiden Stockwerke werden 1,6 Millionen Franken investiert. Der grösste Teil der Aufträge wird an jurassische Unternehmen vergeben.

Die jurassische Regierung hat die Schaffung des neuen Standortes von Anfang an unterstützt. Regierungspräsident Jacques Gerber, Vorsteher des Departements für Wirtschaft und Gesundheit, weist auch darauf hin, dass die jurassische Wirtschaft durch den Switzerland Innovation Park Basel Area ausstrahlen könne und an das Innovations-Ökosystem angeschlossen werde. Und Claude-Henri Schaller, Leiter des kantonalen Amts für Wirtschaft und Arbeit, sagt: „Wir haben unsere ganze Energie eingesetzt, um der jurassischen Wirtschaft bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten. Ich denke, dass wir unseren Ansprüchen gerecht geworden sind.“

report Invest in Basel region

Der Jura verfügt über grosse Baulandreserven

14.11.2019

event Industrial Transformation

Expert workshop - Machine Learning

Datum: 15.11.2019

Ort: Switzerland Innovation Park Basel Area, Site Jura, Place des Sciences 2, 2822 Courroux

report BaselArea.swiss

GRID erhöht Innovationskraft der Region Basel

26.09.2019

Auf dem BaseLink Areal in Allschwil BL haben die Arbeiten am Innovations- und Gewerbekomplex GRID begonnen. Mitte 2022 wird der Switzerland Innovation Park Basel Area dort als Ankermieter seine Arbeit aufnehmen.

Durch GRID (Grand Réseau d’Innovation et de Développement) und den benachbarten Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts soll das Ökosystem der Region Basel in den Bereichen Life Sciences, Biotech, Public Health und Medtech weiter ausgebaut werden, heisst es in einer Medienmitteilung des Switzerland Innovation Park Basel Area, dessen Betreiberin BaselArea.swiss und der Senn Resources AG. Diese realisiert das von den Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfene GRID-Gebäude.

In diesem Gebäude, dem GRID Campus of Collaboration, entstehen auf 50.000 Quadratmetern über fünf Geschosse Flächen für „Büros und Labors für Lehre, Forschung, Entwicklung und die Herstellung zukunftsträchtiger Produkte“. Dafür werden 150 Millionen Franken investiert. Auf Mitte 2020 wird der Switzerland Innovation Park Basel Area seinen bisherigen Standort in Allschwil aufgeben und im GRID eine Fläche von 6000 Quadratmetern mieten. Es wird erwartet, dass bis zu diesem Zeitpunkt auch die weiteren Flächen vermietet sind. Insgesamt soll GRID Arbeitsplätze für 2200 Menschen ermöglichen.

Der GRID wird dann das Bachgrabengebiet zusätzlich bereichern. Schon jetzt sind dort Firmen wie Actelion und Idorsia sowie Institutionen aus den Bereichen Life Sciences, Biotech, Public Health und Medtech ansässig. Hinzu kommt der Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts. Der GRID wird nun ebenfalls dazu beitragen, „dass die Region Basel als erstklassiges europäisches Ökosystem für Innovationen weiter an Bedeutung gewinnt“.

Der Standort in Allschwil ist der grösste der drei geplanten Standorte des Switzerland Innovation Park Basel Area. Dieser verfügt über einen zweiten Standort in Basel, ein dritter in Delémont soll hinzukommen. Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist einer der fünf Netzwerkstandorte des Switzerland Innovation Park. Er wird von beiden Basel, dem Jura, der Handelskammer beider Basel und der Universität Basel getragen.

report ICT

Ist Ihre ICT bereit für die digitale Transformation?

14.11.2019

event Entrepreneurship

Kickoff für startup baselland

Datum: 19.11.2019

Ort: FHNW Campus Muttenz, Hofackerstrasse 30, 4132 Muttenz

report BaselArea.swiss

«Der Switzerland Innovation Park Basel Area passt perfekt zum Jura»

26.09.2019

Der Switzerland Innovation Park Basel Area eröffnet am 25. Oktober seinen Standort im Jura. Claude-Henri Schaller, Leiter des Amts für Wirtschaft und Arbeit und Vizepräsident der Switzerland Innovation Park Basel Area AG, ist überzeugt, dass der Innovationspark einen entscheidenden Beitrag zur Diversifizierung der jurassischen Industrie leisten kann und Unternehmen besser mit der Forschung vernetzt.

BaselArea.swiss: Der Jura ist ein Uhrenkanton. Kann man das so sagen?

Claude-Henri Schaller: Ich würde behaupten, dass es keine Schweizer Uhr gibt, bei der nicht mindestens ein Teil im Jura produziert wird. Die Uhrenindustrie war der erste Industriezweig im Jura – und sie prägt den Kanton noch heute. Aktuell sind etwa 44 Prozent der Arbeitskräfte im Jura im sekundären Sektor tätig, mehr als in jedem anderen Kanton. Die internationalen Gruppen Swatch, Richemont, LVMH und Festina haben Produktionsstandorte im Kanton Jura. Rolex arbeitet auch mit vielen lokalen Lieferanten. Unsere Unternehmen wenden dieses Know-how aber auch auf anderen Gebieten an. Der Medtechbereich etwa wird immer wichtiger.

Ist der starke Fokus auf die Präzisionsindustrie eine Stärke oder eine Schwäche für den Kanton Jura?

Die grosse Abhängigkeit von der Industrie hat Vor- und Nachteile. Einerseits wirken sich Exportprobleme unmittelbar und stark auf uns aus. Auf der anderen Seite spüren wir auch eine gute Wirtschaftslage sehr schnell. Die Wirtschaftszyklen im Jura sind kürzer als in anderen Regionen. Die Arbeitslosenquote kann schnell steigen, aber auch schnell wieder sinken. Zwar nutzen wir das grosse Know-how in der Präzisionsmechanik auch im Bereich Medtech, im Maschinenbau oder in der Flugzeugtechnik. Unser Ziel ist es jedoch, dass die Unternehmen weiter diversifizieren.

Warum ist die Diversifizierung so zentral für den Jura?

Geht es der Uhrenindustrie nicht gut, brauchen die Unternehmer andere Möglichkeiten, sich zu entwickeln und sich weitere Märkte zu erschliessen. Mit der Diversifizierung eröffnen sich ausserdem gesellschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven: Wir investieren aktuell viel in die Ausbildung von hochqualifizierten Leuten – wir haben schweizweit eine der höchsten Hochschulabschlussquoten. Aber diese Investitionen kommen aktuell nicht so zu uns zurück, wie wir uns das wünschen würden. Wenn wir die Innovation im Kanton Jura fördern, geben wir unseren Talenten Perspektiven. Das ermöglicht es den Unternehmen, sich weiterzuentwickeln – und es wirkt sich günstig auf die ganze Gesellschaft aus. Wir wollen, dass hochqualifizierte Leute im Jura bleiben oder hierher zurückkommen.

Es gibt also Verbesserungspotenzial. Wo will der Kanton ansetzen?

In einem KMU macht der Patron mehr oder weniger alles selbst – er forscht, verkauft, sucht nach Innovationen und neuen Märkten. Aktuell finden Forschung und Entwicklung in den Unternehmen selbst statt, meist hinter verschlossenen Türen. Man ist recht verschwiegen. Zudem haben wir zwar die Haute Ecole Arc Neuchatel Berne Jura, aber kein Forschungszentrum, das für die Industrie forscht. Daher sind wir heute noch nicht früh und nah genug an der Forschung dran. Aber Innovation ist heute nicht mehr nur Sache einer Hochschule oder eines Unternehmens. Um innovative Lösungen zu finden, müssen Industrie und Akademie enger zusammenarbeiten. Der Switzerland Innovation Park Basel Area mit dem Standort Jura ist dabei ein wichtiger Baustein.

Inwiefern?

Die politischen Behörden im Kanton Jura verfolgen drei Ziele: Wir wollen Innovationen fördern, die Industrie bei der Diversifizierung unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren und Unternehmern fördern. Mit dem Switzerland Innovation Park Basel Area im Jura haben wir die Chance, die Forschungssystematik zu verbessern und Unternehmen, Forschung, Fachhochschulen und Kanton besser untereinander zu verknüpfen.

Welche Rolle wird der Innovationspark im Jura spielen?

Der Switzerland Innovation Park Basel Area hat Standorte in Basel, in Allschwil und neu in Courroux im Kanton Jura. Der Standort hier kann zu einem Tor werden, um überkantonale Verknüpfungen und Projekte zu fördern und zu organisieren. Ein jurassischer Unternehmer kann also durchaus am Standort Allschwil ein Projekt mit dem Unispital Basel aufsetzen, während ein Projekt aus Basel-Stadt auch die Ressourcen im Jura nutzen kann. Der Jura ergänzt mit seiner Spezialisierung das Know-how in der Region Basel optimal. Das ist auch für die Entwicklung neuer Produkte interessant.

Wie überzeugen Sie die Unternehmen, mehr zu kollaborieren und den Innovationspark im Jura zu nutzen?

Um möglichst viele KMU zu erreichen, arbeiten wir eng mit der Handelskammer zusammen und haben zusammen mit BaselArea.swiss ein Patronatskomittee gegründet. Die Vertreter aus Industrie und Forschung sollen den Austausch untereinander fördern. Natürlich müssen weiterhin viele Informationen zu den Unternehmen fliessen, wir müssen viel erklären. Der Switzerland Innovation Park Basel Area ist natürlich eine schöne politische Idee, aber handfeste Projekte und Ergebnisse sprechen eine deutlichere Sprache. Deshalb gilt es jetzt, passende Projekte zu identifizieren, zu organisieren und durchzuführen.

Auf welche Art von Projekte richtet sich der Switzerland Innovation Park Basel Area am Standort Jura aus?

Das Konzept des Innovationsparks passt perfekt zum Jura und zu unserer Wirtschaft: Unsere Unternehmer möchten über konkrete Projekte diskutieren und die können sie hier gemeinsam mit Forschungsinstituten auf die Beine stellen. Mit dem Switzerland Innovation Park Basel Area am Standort Jura konzentrieren wir uns zunächst auf das Gesundheitswesen. Uns beschäftigt, wie man das Gesundheitswesen in unseren Peripherieregionen besser organisieren kann. Das können Innovationsprozesse oder neue Lösungen sein. Ein Projekt geht den Ärztemangel an: Gemeinsam mit dem Pflegepersonal lassen sich innovative Lösungen finden, wie sie mehr Aufgaben übernehmen können. Ich bin überzeugt, dass der Gesundheitsbereich riesige Zukunftsperspektiven öffnet. Weitere Projekte im Bereich Industrie 4.0 sollen folgen.

Warum wird der Switzerland Innovation Park Basel Area im Jura ein Erfolg werden?

Es gibt einen starken Willen, den Innovationspark im Jura zu realisieren. Das Interesse vonseiten der Unternehmer ist gross. Bereits vor der Eröffnung hat der erste Mieter, die IT-Security-Firma NextDay.Vision unterzeichnet. Und wir haben alle nötigen Kompetenzen, um einen Innovationspark zu betreiben. Ausserdem ist BaselArea.swiss im Kanton ziemlich gut verankert. Die Leute kennen einander. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Switzerland Innovation Park Basel Area etwas Gutes auf die Beine stellen können. Dazu kommt, dass im Innovationspark nicht nur Unternehmer aus dem Jura zusammenarbeiten sollen. Wir sind offen für die ganze Region Basel. Ich bin sehr optimistisch. Die industriellen Kompetenzen im Jura sind weithin bekannt – darauf kann der Innovationspark aufbauen.

Interview: Annett Altvater

report Micro, Nano & Materials

Qnami nimmt 2,6 Millionen Franken ein

13.11.2019

event Entrepreneurship

Boston / Basel / India Summit - Global Excellence in Life Science Entrepreneurship

Datum: 19.11.2019

Ort: Roche Turm (Bau 1) Grenzacherstrasse 124, 4070 Basel

report Life Sciences

„Beim Aufbau eines Unternehmens mit grösstem Potenzial gehen wir keine Kompromisse ein“

26.08.2019

Versant Ventures blickt auf eine grosse Tradition im Aufbau von erfolgreichen Unternehmen zurück. Beispiele dafür sind Therachon, Black Diamond oder CRISPR Therapeutics. Wir haben mit dem Basler Partner von Versant Ventures Alex Mayweg über das grossartige Beispiel der Forschungsplattform Ridgeline Therapeutics von Versant Ventures gesprochen, das Wissenschaft in ein erfolgreiches Arzneimittelentwicklungsprogramm umwandelt und auch der Entdeckung künftiger Wirkstoffe dient.

Alex, was macht Versant Ventures eigentlich?

Alex Mayweg: Versant Ventures ist ein Risikofonds für Biotechnologie, der sich mit frühen Investitionen im Biotechnologiebereich und der Gründung von Unternehmen einen Namen gemacht hat. Kürzlich haben wir unser 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Unsere Strategie besteht darin, die weltweit innovativsten Ansätze zu finanzieren, die zu einer Revolution im Gesundheitswesen führen könnten. Für den Aufbau eines Unternehmens bieten wir drei Wege an: Der erste besteht darin, zusammen mit anderen Partnern in bestehende Unternehmen zu investieren. In 50 Prozent der Fälle gründen und finanzieren wir anfänglich die Unternehmen jedoch selbst. Darüber hinaus bieten wir Forschungsplattformen wie Ridgeline Therapeutics an. Hier führen wir die Wissenschaften zusammen, vernetzen sie, wägen die Risiken ab und setzen sie dann in Programme für Wirkstoffentdeckung und Unternehmen um. Zu diesem Zweck haben wir einige der besten Fachleute im Sektor Wirkstoffentdeckung um uns geschart. Sie helfen uns, die Unternehmen aufzubauen und die Wissenschaft voranzubringen. Es kommt auch vor, dass sie dann während der Wachstumsphase in die neu gegründeten Unternehmen wechseln.

Versant Ventures hat seinen Hauptsitz in San Francisco und betreibt Büros in den USA, in Kanada – und in Basel. Warum Basel?

Versant blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte in Europa zurück. Wir haben eine Reihe von erfolgreichen Unternehmen wie CRISPR Therapeutics oder Therachon gegründet, das kürzlich von Pfizer aufgekauft wurde. Dank dem Büro, das seit langem in Basel angesiedelt ist, und unserer Forschungsplattform, die wir vor drei Jahren lanciert haben, können wir uns nun den umfassenden Sachverstand in der Wirkstoffentdeckung in dieser Region unmittelbar zu Nutzen machen. Tausende von Wirkstoffentdeckungsfachleuten leben hier. Das ist in Europa einzigartig und ich denke, dass die Region dieser Tatsache ihre weltweite Wettbewerbsfähigkeit verdankt. Wir haben bereits etwa 100 Millionen Dollar an Unternehmen in der Region Basel vergeben, die wir über unsere Forschungsplattform Ridgeline gegründet haben. Wir fühlen uns der Region sehr verpflichtet, auch wenn einige Unternehmen in den USA Fuss gefasst haben. Viele unserer Unternehmen haben zwei Standbeine.

Wie funktioniert Ridgeline?

Die Forschungsplattform besteht aus einem Team hervorragender Leute, die Unternehmen gründen, die Ridgeline beim Aufbau als Hilfestellung und Unterstützung nutzen. Es ist ein wunderbares Modell. Wie schaffen Unternehmen mit grossen Visionen, die später unabhängig werden und anfänglich die Unterstützung von Fachleuten geniessen, die wissen was sie tun müssen, um eine schlagkräftige Datengrundlage zu schaffen und dann die richtige Strategie erarbeiten. Mit diesem Modell können wir Talente anziehen, die Startups sonst in einem frühen Stadium kaum gewinnen könnten. Wir können auf einen umfassenden Pool aus Biologen, Zellbiologen, Krebsbiologen, Immunologen und Chemikern zurückgreifen, die sich sowohl durch tiefe als auch breite Erfahrung in ihren Gebieten auszeichnen.

Welche Bereiche decken Sie mit Ihrer Plattform ab?

Hinsichtlich Auswahl sind wir Agnostiker. Wir haben Unternehmen, die sich auf kleine Moleküle und Proteine fokussieren. Antikörper wären eine höchst wünschenswerte Wahl. Bisher haben wir aber noch keine Möglichkeit gefunden, die uns überzeugt hat. Möglichkeiten sehen wir ebenfalls in der Zelltherapie und anderen Anfragen aus dieser Region. Für die Schweiz wäre es sehr interessant, wenn sie in diesem Bereich ein Standbein aufbauen könnte. Ich sehe hier nämlich wachsende Betriebsamkeit und herausragende Wissenschaft.

Wo finden Sie anregende Wissenschaft – oder findet die Wissenschaft Sie?

Es ist eine Mischung aus beidem. Wir erkennen Themen, von denen wir ahnen, dass sie wichtig werden und suchen aktiv Akademiker, die Programme zu diesem Themen durchführen. Wir müssen in die Zukunft schauen und die bestqualifizierten Akademiker in diesen Bereichen finden. Oft finden wir sie in Europa oder in der Schweiz, nicht weit weg von unserer Haustüre.

Akademiker hängen oft an ihrer Wissenschaft. Versant ist dafür bekannt, bei der Unternehmensgründung seine eigenen Leute einzubringen. Wie geht ihr mit diesem möglichen Konflikt um?

Ich bin immer erstaunt, in welche Richtung sich die Leute entwickeln, was sie lernen und wie weit sie es bringen können. Das wollen wir tatkräftig unterstützen. Allerdings ist die Wirkstoffentdeckung schwierig und für den Erfolg sind Erfahrung und Misserfolge in Form gescheiterter Programme Voraussetzung. Wenn man seine Erfahrung nicht nutzt und auf die falsche Strategie setzt, läuft man Gefahr, die Technologie für das Falsche einzusetzen. Die Kombination von engagierten Gründungsakademikern, Unternehmern und Teams aus klugen und erfahrenen Fachleuten in der Wirkstoffentdeckung war sehr erfolgreich. Das bedeutet natürlich auch, dass Versant bei der Gründung von Unternehmen eine wichtige Rolle spielt.
Bei der Gründung von Unternehmen mit höchstem Potential in einem bestimmten Bereich kennen wir keine Kompromisse. „Think big“ ist unser Motto und ich meine, dass dieser Ansatz notwendig ist, um ein solches Unternehmen aufzubauen. Aus den Erfahrungen von Versant mit über 150 Unternehmen kann diese Firma aus viel Wissen über gangbare Wege schöpfen.

Bevor Sie zu Versant Ventures gewechselt haben, waren Sie in der Wirkstoffentdeckung bei Roche tätig. Wo liegt der Unterschied zur Wirkstoffentdeckung für einen Risikofonds?

Roche ist ein grossartiger Ort für die Wirkstoffentdeckung – dort habe ich am meisten darüber gelernt. Risikobehaftete Biotechnologie ist eine ganz andere Erfahrung. Jährlich sehen wir Hunderte innovative Technologien und es ist unglaublich spannend, daraus die überzeugendsten Entdeckungen auszuwählen und sie zu einem Unternehmen für die Wirkstoffentdeckung aufzubauen. Mit kleinen, aber sehr fokussierten Teams investieren wir früh in die jüngsten Innovationen und Entdeckungen. Heute steht unglaublich viel Kapital zur Verfügung und man kann mit erfahrenen Teams und über vertragliche Forschungsorganisationen ausserhalb der grossen Pharmaindustrie vollwertige Wirkstoffentdeckungsprogramme lanciere und betreiben. Vor zehn Jahren war das so noch nicht möglich.

Wie viel Kapital investiert Versant bevor Unterstützung von aussen notwendig ist?

Für unsere Unternehmen und je nach deren Art legen wir zweistellige Millionenbeträge zurück. Das hängt natürlich davon ab, wie wir dieses Kapital einsetzen und zuteilen. Hat ein Unternehmen oder eine Technologie einen Kapitalbedarf, für den wir nicht allein aufkommen können, ziehen wir gegebenenfalls bereits früher andere Investoren bei. Ich kann sagen, dass wir Unternehmen wesentlich besser ausstatten können, als es in dieser Region sonst üblich ist.

Ihr Fonds scheint immer grösser zu werden. Wie kommt das?

Um führende Unternehmen gründen zu können, braucht es einen prallen Geldbeutel. Bei einer so umfassenden Technologie mit vielfachen Anwendungen macht es keinen Sinn, diese Geschäftsmöglichkeiten mit dem Tropfenzähler zu alimentieren. Die Wirkstoffentdeckung ist schwierig und kostspielig. Wir kennen Unternehmen, die überzeugt sind, mit einem Startkapital von drei Millionen im klinischen Versuch ein Molekül zu finden. Wir wissen, dass sie dafür viel mehr benötigen. Gleichwohl sammeln wir nicht Grossfonds und das biotechnologische Modell mit Unterstützung aus dem Risikofonds trägt dazu bei, dass wir Kapital zur Schöpfung von Mehrwert effizient einsetzen.

Was tun Sie als Erstes, wenn Sie beschlossen haben, zu investieren?

Wir entlasten das Unternehmen von den Risiken und loten Strategien aus. Dies bedeutet unter anderem, dass die wissenschaftliche Erkenntnis in einem zusätzlichen Umfeld reproduzierbar sein muss. Wir sind frühzeitig involviert, was uns erlaubt, das Forschungsrisiko sehr gut einzuschätzen. Diese grosse Nähe bietet den Vorteil, das wissenschaftliche Vorhaben zu verstehen und dessen wichtiger Verfechter zu werden. Wissenschaftler verfallen leicht ihrer Wissenschaft. Wenn Versant aber von ihrer Wissenschaft überzeugt ist und sie ebenfalls für gut befindet, dann ist das für die Beschaffung von zusätzlichem Kapitel und die Suche nach Investoren für die nächste Runde ein enormer Vorteil.

Ist Scheitern eine Option?

Ausfälle sind beinahe die Bestimmung der Pharma-Industrie. In der Gross-Pharma beginnt man mit 50 Programmen, die dann zu 30 und später zehn mit klinischen Versuchen schrumpfen. Programme werden immer ausgedünnt. In den Unternehmen in unserem Portfolio sind Ausfälle interessanterweise sehr niedrig. Wissenschaft ist jedoch Wissenschaft, und nicht alle Programme funktionieren. Immer wird die Wirkstoffentdeckung als Gerade von A nach B geplant. Der Weg dorthin ist jedoch immer ein verschlungener Pfad. Möglicherweise tut man schliesslich nicht das, was man ursprünglich zu tun beabsichtigte. Das Risikomodell versucht jedoch immer, den geschaffenen Wert zu steigern, zu erhalten und wirksam einzusetzen. Es kommt nur selten vor, dass Dinge einfach sang- und klanglos verschwinden.

Was erwarten Sie von der Zukunft der Biotechnologie?

Schauen Sie sich die Geschichte der Innovationen in der Wirkstoffentdeckung in der chemischen Industrie in der Region Basel an. Da gibt es Innovationskurven, die sich über Jahrzehnte hinziehen. In der Vergangenheit haben sie die Lebenserwartung und die Überlebenschancen bei Krebs verlängert, die Todesrate bei Herzkrankheiten gesenkt und die Fälle von Infektionskrankheiten sind stark zurückgegangen. Wir erleben eine aussergewöhnliche Zeit in der Biotechnologie. Vor Jahren waren es kleine Moleküle und dann kamen Antikörper dazu. Jetzt haben wir die ganze Bandbreite an Möglichkeiten, einschliesslich kleine Moleküle, biologische Präparate, Zelltherapien, Genmanipulation, Gentherapie und viele andere, die grosses Innovationspotential eröffnen. Wir wählen nicht nur die besten Möglichkeiten in den vorhandenen Innovationskurven aus, sondern denken auch neue Kurven an. Wie einer meiner Partner bei Versant kürzlich sagte: „Die coolste Technologie ist die, die noch nicht erfunden ist.“ Aber wir versprechen eines: Wenn sie erfunden ist, werden wir sie beschaffen und darum herum ein glänzendes Unternehmen aufbauen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Versant Ventures und seine Forschungsplattform Ridgeline Therapeutics funktionieren, laden wir Sie gerne zur Präsentation von Alex Mayweg am 18. September 2019 in Basel ein: Investor Spotlight: Ridgeline Therapeutics – A Versant Ventures Discovery Engine

report Medtech

Basler Nutrix setzt sich gegen 900 Startups durch

11.11.2019

event Entrepreneurship

Atelier Business Model Canvas

Datum: 22.11.2019

Ort: Switzerland Innovation Park Basel Area, Site Jura, Place des Sciences 2, 2822 Courroux

report Industrial Transformation

«Das Level an Innovation im Jura fasziniert mich»

11.06.2019

Der Switzerland Innovation Park Basel Area umfasst mit Allschwil und Basel bereits zwei Standorte und wird bald um einen dritten Ableger im Jura erweitert. Dieser jurassische Standort wird zurzeit auf dem Campus Innodel in der Gemeinde Courroux, zwischen Delémont und Courrendlin, eingerichtet. Die offizielle Einweihung wird am 25. Oktober gefeiert.

Damit wird die intensive Arbeit gekrönt, die verschiedene regionale Akteure im Rahmen des ehrgeizigen Bundesprojektes bereits geleistet haben. Ziel der Innovationsparks ist es, Forschung und Entwicklung in der Schweiz und insbesondere in den Regionen zu fördern, sagt Frank Kumli, Leiter Innovation & Entrepreneurship bei BaselArea.swiss im Interview mit "Le Quotidien Jurassien".

Le Quotidien Jurassien: Was bedeutet der jurassische Standort für den Switzerland Innovation Park Basel Area?

Frank Kumli: Es ist ein Schritt nach vorne für die Innovation in der Region. Der Park fokussiert wie die anderen Standorte auch auf die Beschleunigung der Innovationstätigkeit. So kann sich der Jura endlich auch im Innovationspark einbringen. Für uns ist es sehr wichtig, dass der Jura daran teilnehmen kann und dass wir vom jurassischen Fachwissen und Know-how profitieren und zugleich die wirtschaftliche Entwicklung und Innovation in der Region fördern können. Für uns bietet der Switzerland Innovation Park Basel Area eine einzigartige Chance, diesen jurassischen Standort zu führen und zu unterstützen.

Welche Erwartungen werden an den jurassischen Standort gestellt?

Natürlich erwarten wir einen dynamischen Standort, an dem vieles geschieht, an dem die Menschen zusammenfinden, um neue Ideen zu entwickeln, sich auszutauschen und Innovationsprojekte aufzugleisen. Es muss im Bereich Innovation eine Schnittstelle entstehen zwischen den drei Kantonen Basel-Stadt, Baselland und Jura.

Wie viele Arbeitsplätze bietet der Standort?

Insgesamt verfügen wir über 1200 m² Fläche. Dies entspricht rund 60 Arbeitsplätzen, wobei diese zum Teil auch geteilt werden, d. h. es handelt sich etwa um 30 bis 35 Stellen.

Haben sich bereits Interessenten gemeldet?

Wir arbeiten eng mit der jurassischen Industrie- und Handelskammer und ihrem Direktor Pierre-Alain Berret zusammen, um den Innovationspark unter den KMU-Unternehmern im Jura bekannt zu machen. Viele haben Interesse an einer Zusammenarbeit geäussert. Darüber hinaus haben jurassische und französische Start-ups ihre Bereitschaft bekundet, sich am Standort niederzulassen.

Und wie sieht es mit den Bildungseinrichtungen aus?

Auf akademischer Ebene ist es uns gelungen, das Interesse des Schweizerischen Forschungszentrums für Elektronik und Mikrotechnik (CSEM) zu wecken, das am Standort vertreten sein wird. Wir haben auch mit der Hochschule HE-Arc gesprochen, um abzuklären, wie deren Präsenz am Standort integriert werden könnte. Diesbezüglich werden derzeit verschiedene Verträge unterzeichnet. Ziel ist es, eine gesunde Mischung aus Start-ups, akademischen Projekten und Unternehmensprojekten zu haben.

In welchen Bereichen wollen Sie ansetzen?

Wir setzen zwei Schwerpunkte: Es wird Projekte im Bereich Gesundheit und im Bereich Unternehmensflexibilität geben. Wir werden die Uhrmacherkunst nicht neu erfinden, sondern untersuchen, wie wir regionale Unternehmen verändern können, um sie flexibler zu gestalten, damit sie auf die Herausforderungen unserer im stetigen Wandel begriffenen Welt reagieren können. Im Gesundheitswesen arbeiten wir eng mit dem Spital Jura, seinem Direktor Thierry Charmillot und dem Vorsteher des Amtes für Gesundheit, Nicolas Pétremand, zusammen.

Was werden Sie im Gesundheitsbereich genau tun?

Wir haben Überlegungen angestossen mit Professor Hans-Florian Zeilhofer vom Universitätsspital Basel, mit dem wir mehrere gemeinsame Projekte geplant haben. Hans-Florian Zeilhofer hat sich auf Robotik und Automation in der Chirurgie spezialisiert. Er ist überzeugt, dass im Jura viel Know-how steckt, das in diesem Bereich umgesetzt werden könnte. Er hat bereits mit jurassischen Unternehmen zusammengearbeitet, besonders im 3D-Druck. Ziel ist es, über Haus- und Gebäudetechnik das Wohnumfeld von Patienten abzusichern, um diese früher aus dem Spital entlassen zu können, aber auch, den Eintritt in Heime nach Möglichkeit aufzuschieben und so die Zeit, die man zu Hause verbringen kann, zu verlängern.

Wie lange wird es dauern, bis Sie voll ausgelastet sind?

Da sind wir relativ optimistisch, angesichts der Unterstützung, die wir von der Industrie- und Handelskammer, vom Gesundheitsamt und von den Hochschulen erhalten. Ich denke, wir werden innert Jahresfrist weitgehend ausgelastet sein, wenn auch nicht für alle Arbeitsplätze, aber doch mit einem dynamischen Standort und innovativen Ideen. Wir erhalten in der Region viel Unterstützung, um schnell die passenden Projekte finden zu können.

Was wird im Bereich Industrie 4.0 entwickelt?

Für uns umfasst Industrie 4.0 natürlich alles, was mit Fertigungstechnologien zu tun hat. Hier wollen wir in Richtung Agilität gehen und dabei auf die menschlichen Aspekte fokussieren, auf Teams, Geschäftsmodelle und in dritter Linie auf Technologien, die für Transformation und Produktion erforderlich sind. Es geht darum, die KMU in die Lage zu versetzen, flexibler auf die fluktuierende Nachfrage, sowohl hinsichtlich des Volumens als auch des Produkts, eingehen zu können. Dafür braucht es viel reaktivere Teams. Wir haben mit der jurassischen Handelskammer CCIJ darüber gesprochen, darunter auch mit dem neuen Präsidenten Georges Humard. Unsere Gesprächspartner bestätigen, dass Design Thinking, Flexibilität und Lean Production zu den interessanten Themen gehören. Es wird viele Seminare, Kurse, Sensibilisierungsveranstaltungen und Beratungsangebote in diesen Bereichen geben.

Welche Themen werden im Gesundheitswesen genau angegangen?

Wir haben in mehreren Arbeitssitzungen mit Professor Zeilhofer, dem Spital und der Handelskammer drei Stossrichtungen ausgearbeitet. Der erste Schwerpunkt liegt auf der reinen Medizintechnik, mit Implantaten und 3D-Druck, also auf Fachbereichen, die nahe am jurassischen Know-how liegen. Dieser Bereich bildet den Hauptfokus. Der zweite Schwerpunkt befasst sich mit der sogenannten Health Tech, im Bereich Vernetzung und Digital Health. Die dritte Stossrichtung ist das Gesundheitswesen. Der Gesundheitsminister Jacques Gerber und Nicolas Pétremand sind überzeugt, dass das vergleichsweise kleine jurassische Gesundheitssystem einen schnelleren, direkteren Zugang zu Innovation und Experimenten ermöglicht als in anderen Kantonen.

Auf Ihrer Liste stehen auch Themen wie die Entwicklung von Projekten, Finanzierung, Animation, Arbeitsmethoden, …

Wir arbeiten daran, auf kantonaler Ebene Mittel zu finden, begleiten Unternehmen aber auch dabei, Finanzhilfen auf Bundesebene zu erhalten. Wir haben versprochen, ihnen Personen zur Seite zu stellen, die ihnen dabei helfen, den Weg durch die Bürokratie der Innovationsfonds zu finden, um schneller auf diese zugreifen zu können.

Was ist an der jurassischen Unternehmenskultur so besonders?

Hier hat Diskretion absoluten Vorrang. Der jurassische Unternehmer regelt alles selbst. So sind die Kompetenzen der jurassischen Unternehmen von aussen nur schwer ersichtlich. Wenn wir mit Unternehmen aus dem Bereich Bioengineering in Allschwil sprechen, bitten sie uns oft um Hilfe, um im Jura die richtigen Kompetenzen für ihre Projekte zu finden. Die Leute wissen, dass es im Jura viel Know-how gibt, aber sie wissen nicht, wie sie darauf zugreifen können. Das spricht dafür, dass die Unternehmen ihre Kompetenzen stärker kommunizieren sollten. Mit der jurassischen Handelskammer stellen wir die Verbindung zu den beiden Basel her. Eine informelle Gruppe aus Unternehmern, Vertreter des Spitals Jura und der Hochschulen wird den Innovationspark begleiten.

Somit fehlt im Kanton Jura der Zugang zum Innovations- und Experten-Netzwerk und zum regionalen Forschungs- und Entwicklungsgewebe?

Ja. Das Interesse an der Zusammenarbeit mit der Universität Basel, der FHNW Muttenz, der HE Arc in Neuenburg für die technologischen Aspekte ist gross. Ich denke, wir werden Brücken schlagen können zwischen den jurassischen Unternehmern und den Hochschulen und Universitäten. Das entspricht auch einem Bedürfnis der Kunden jurassischer Unternehmen, die sich wünschen, dass die Unternehmer mit den Universitäten zusammenarbeiten. Es gibt viel mehr Innovation als man denkt. Beim Besuch jurassischer Unternehmen fasziniert mich das Level an Innovation immer wieder. Ich finde es wunderbar, im Gespräch mit jurassischen Geschäftsführern zu sehen, wie pragmatisch sie ihre Entwicklung angehen.

Interview: Georges Maillard, Le Quotidien Jurassien

report ICT

Genedata digitalisiert Prozesse für Boehringer Ingelheim

08.11.2019

event Entrepreneurship

Seminar Vorbereitung zur Firmengründung

Datum: 27.11.2019

Ort: Tenum Liestal, Grammetstrasse 14, 4410 Liestal

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