Reports

Sébastien Meunier

Sébastien Meunier

Director Industrial Transformation and Entrepreneurship


Tel. +41 61 295 50 15

sebastien.notexisting@nodomain.commeunier@baselarea.notexisting@nodomain.comswiss
report
Thomas Wintgens, Hochschule für Life Sciences FHNW (Bild: i-net)

Thomas Wintgens, Hochschule für Life Sciences FHNW (Bild: i-net)

21.10.2015

Thomas Wintgents zum i-net Event «Verminderung von Mikroverunreinigungen im Wasserkreislauf»

Bereits seit 2009 richten i-net innovation networks switzerland und die Hochschule für Life Sciences FHNW jährlich einen Cleantech-Event zu aktuellen Themen im Bereich Wassertechnologien aus. Am 22. September 2015 wurde das Thema «Mikroverunreinigungen im Wasserkreislauf» aus einer regionalen, nationalen und internationalen Perspektive beleuchtet. Deutlich über 100 Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen hatten Gelegenheit die Vorträge zu diskutieren und Informationen untereinander auszutauschen.

Eine Vertreterin des BAFU stellte den Weg zu neuen rechtlichen Rahmenbedingungen durch das geänderte Gewässerschutzgesetz vor, das für relevante Abwasserreinigungsanlagen eine Nachrüstung mit einer ergänzenden Reinigungsstufe verlangt und eine schweizweite Finanzierungslösung nach dem Verursacherprinzip regelt. Entsprechend intensiv beschäftigt sich der Verband der Schweizer Abwasserfachleute (VSA) mit dem Thema und hat die Plattform «Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen» eingerichtet, welche die technische Umsetzung der Massnahmen begleitet. Der Koordinator der Plattform erläuterte die bereits eingesetzten Technologien und Umsetzungsbeispiele in der Schweiz.

Internationale Gäste aus Deutschland, Holland und Frankreich berichteten über Initiativen in den jeweiligen Ländern zur Verminderung des Eintrags an Mikroverunreinigungen, z.B. durch Massnahmen an der Quelle und eine Einbindung verschiedener relevanter Akteure im Wasserbereich, um das Bewusstsein für diese Thematik zu verstärken.

Auf die Methoden zu Bewertung von Umweltrisiken von Pharmaprodukten ging ein Vertreter der Firma Hoffmann-La Roche ein. Ein Vertreter des Amts für Umwelt und Energie im Kanton Basel-Landschaft stellte die Untersuchung des Vorkommens eines breiten Spektrums von Mikroverunreinigungen in Wasserressourcen vor. Mikroverunreinigungen sind auch eine Herausforderung für die Wasserversorgung, wusste der IWB-Vertreter zu berichten, der die Wirksamkeit der vielstufigen Wasseraufbereitungskette in der Basel Trinkwasserversorgung betonte.

In weiteren Vorträgen von Anlagenbetreibern, Planungsbüros, Technologieanbietern und Forschungsinstitutionen wurden verschiedene Projekte z.B. der ARA-Ausbau in Basel und die neue Wasseraufbereitung in Muttenz sowie angewandte Forschungsvorhaben der Hochschule für Life Sciences mit dem Amt für Industrielle Betriebe Basellandschaft vorgestellt.

Die erfolgreiche Veranstaltungsserie soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Artikel von Thomas Wintgens, Hochschule für Life Sciences FHNW

Categories

BaselArea.swiss
Cookies

BaselArea.swiss uses cookies to ensure you get the best service on our website.
By continuing to browse the site, you are agreeing to the use of cookies.

Ok