Reports

Albert Hilber

Albert Hilber

Manager Upper Rhine 4.0


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report ICT
Technology Circle ICT

14.11.2019

Ist Ihre ICT bereit für die digitale Transformation?

Alle reden über Industrie 4.0, Data Analytics, Künstliche Intelligenz, AR, Blockchain, IoT etc. Derweil beschäftigen sich die ICT-Verantwortlichen mit Themen wie ERP Migrationen, Netzwerkmodernisierung oder Cloudüberführungen. Dabei stellt sich die Frage, ob die IT und Geschäftsprozesse wirklich so ausgelegt sind, dass der Schritt in die Digitalisierung gelingen kann. Am Technology Circle (TC) vom 22. Oktober im Business Park Oberbaselbiet sollte aufgezeigt werden, unter welchen Voraussetzungen Digitalisierung und digitale Transformation erfolgreich umgesetzt werden können. Die Veranstaltung wurde von BaselArea.swiss organisiert.

Wie können die heute eingesetzten Geschäftsprozesse analysiert und angepasst werden? Welchen Ansprüchen müssen Informatik und Telekommunikation (ICT) genügen, um als Unternehmen erfolgreich im Markt bestehen zu können? Der TC ermöglichte den Teilnehmenden einen Einblick, wie diese grossen Herausforderungen gemeistert werden können.

Business drives IT

Im ersten Teil der Veranstaltung erklärte Richard Salvisberg anhand des Business Model Canvas, welche IT-Elemente gegeben sein müssen, um überhaupt an neue Geschäftsmodelle denken zu können. Er wies darauf hin, dass nicht alle Prozesse digitalisiert werden können. Zudem müssten verschiedene Unternehmensprozesse sinnvoll miteinander verbunden werden, etwa ein integrierter Mengen- und Wertefluss, der Bestellwesen, Einlagerung, Lagerentnahme, Assetmanagement und Lieferantenintegration beinhaltet. Mit einem Webshop und der Integration in die automatische Bestellabwicklung werden auch die Kunden darin eingebunden. Anhand des AppStores, der von Apple betrieben wird, wurde gezeigt, wie ein erfolgreiches Ökosystem geschaffen werden kann, das Kunden und Lieferanten integriert. Ebenso sei zu beachten, dass Gesetze (DSG, StGB, OR), Regulatorien und Zertifizierungen (ISO9001) eingehalten werden müssen. Im Sinne von «Business drives IT» muss man sich mit den gesamtunternehmerischen Anforderungen auseinandersetzen. Es gelte auch zu klären, welche dieser Aufgaben aus wirtschaftlichen oder aus strategischen Gründen nicht unbedingt selbst umgesetzt werden müssen beziehungsweise welche besser, schneller oder günstiger durch Dritte erbracht werden können.

Markus Hegi zeigte im zweiten Teil des Anlasses an einem Beispiel aus der Immobilienbranche auf, wie diese verschiedenen Themen behandelt und somit die IT Grundlagen geschaffen wurden, damit die Wertschöpfungskette angepasst und neue Umsysteme und Lösungen wie zum Beispiel BIM (Building Information Modelling) integriert werden konnten. All dies konnte dank der koordinierten Zusammenarbeit von verschiedenen Lösungspartnern erfolgreich umgesetzt werden.

Während dem anschliessenden Apéro konnten diese Themen im kleineren Kreis vertieft besprochen und individuelle Fachkontakte aus der Region geknüpft werden.

Es war ein Technology Circle, der zum Denken und Handeln anregte. Besten Dank an die beiden Sprecher und an den BPLT für das Gastrecht.

Das vorläufige Thema des nächsten Technology Circles lautet

• TC10 Industry 4.0: Digital Leadership: Chefsache (Jan / Feb)

Anregungen dazu sind jederzeit willkommen.

Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner Upper Rhine 4.0 realisiert.

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