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Thomas Brenzikofer

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Der erste BaselHack: Schnell und kreativ

05.09.2017

Der erste BaselHack: Schnell und kreativ

Als Stefani Gerber gefragt wurde, ob sie beim ersten BaselHack mithelfen wolle, zögerte die Softwareentwicklerin nicht. «Der BaselHack entstand aus der Idee, etwas für die Community in Basel anzubieten», sagt sie. Denn am Rhein wächst die IT-Branche dank der Ausbildungen an FHNW, Universität Basel, Berufsschulen und Nachwuchsförderung. Zudem gibt es viele interessante Arbeitsplätze im IT-Sektor. Man treffe sich regelmässig zu Branchen-Meetups, so Gerber. Kurzerhand wurde ein Verein BaselHack gegründet; 20 Leute engagieren sich freiwillig.

Während ein Event wie die ebenfalls in Basel stattfindende Java-Konferenz «Basel One» sich mit Vorträgen an ein Fachpublikum richtet, ist die Zielgruppe des BaselHacks breiter: Alle, die Lust haben, können sich beteiligen – vom Ideenlieferanten bis zur Softwareentwicklerin. Gefragt sind kreative Ideen und innovative Lösungen. «Denkbar ist beispielsweise, dass wir anhand öffentlicher Daten den optimalen Arbeitsweg finden», sagt Gerber. Oder man nutzt spielerische Elemente, um zu mehr Bewegung zu motivieren. Selbst eine Website kann das Ziel des BaselHacks sein. Aber die Java-Spezialistin, die bei Bluesky IT in Münchenstein arbeitet, möchte nicht allzu viel vorwegnehmen. «Die Teilnehmenden sollen ihre eigenen Ideen mitbringen.»

Hacken: schnell und kreativ

Nachdem die Teilnehmenden zu Beginn des Hackathons am Samstagmorgen die verschiedenen Ideen kennengelernt haben, schliessen sie sich zu Teams zusammen und machen sich an die Umsetzung. Auch Unternehmen und Start-ups können ihre Ideen präsentieren und ein Team zur Unterstützung gewinnen. Als Sponsoren haben sie wiederum die Möglichkeit, die versammelten Talente auf sich aufmerksam zu machen.

Die Teams haben bis Sonntagnachmittag Zeit, um einen Prototypen zu entwickeln. In der Zeit kann erstaunlich viel entstehen, weiss Gerber aus Erfahrung. «Hacken bedeutet, schnell eine kreative Lösung zu finden. Wir erwarten also keine fixfertigen Anwendungen», so Gerber. Der Spass am Coden, Tüfteln und Zusammenarbeiten steht im Vordergrund – immerhin investieren alle ihre Freizeit. Die besten Ideen werden prämiert und als OpenSource veröffentlicht. «Schön wäre natürlich, wenn Ideen entstehen, die auch nach dem BaselHack weiterverfolgt werden», findet Stefani Gerber. Die gebürtige Bernerin wird am Hackathon nicht programmieren, sondern für einen reibungslosen Ablauf sorgen – und notfalls Leute zum Durchlüften auf den HGK-Campus oder zum Schlafen nach Hause schicken.

Der BaselHack findet am 28. und 29. Oktober 2017 in der Hochschule für Gestaltung auf dem Dreispitz Campus statt. Anmeldungen sind bis zum 8. Oktober möglich.

Sponsoren können sich beim Team melden.

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